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Bützow Hafen Streit um Kurzzeitparkplätze

Von raba | 11.12.2013, 13:00 Uhr

CDU setzt sich mit Forderung für Autofahrer durch. SPD, Linke und UBB verhindern, dass das Rondell mit Sonnenuhr gestrichen wird.

Nach vielen Monaten und vielen Diskussionen steht jetzt der Entwurf für den zweiten Bauabschnitt der Hafensanierung. Nach einer letzten heißen Debatte einigten sich die Stadtvertreter am Montagabend auf einen Kompromiss.Hintergrund: Es gibt bereits einen beschlossenen Gestaltungsplan für das gesamte Hafenareal. Jedoch beinhaltete der noch nicht die Fläche für das ehemalige Wohnhaus Langestraße 2. Im Oktober beschlossen die Stadtvertreter, dieses Grundstück in Stadteigentum zu belassen und nicht mehr zu bebauen. Deshalb wurde entschieden, den Gestaltungsplan für diesen zweiten Bauabschnitt, also den vorderen Bereich des Hafengelände, um diese Fläche zu erweitern.Dazu gab es eine Menge Beratungen in den Ausschüssen der Stadtvertretung. Architekt Hartmut Böhnke erstellte daraus einen Entwurf des Bebauungsplanes. Er galt als Kompromiss, beinhaltete das, was im Oktober und November zusammengetragen wurde. Und dieser Entwurf des Gestaltungsplanes für den 2. Bauabschnitt wurde jetzt noch einmal ausführlich diskutiert. Zunächst in den Fachausschüssen und abschließend am Montagabend in der Stadtvertretung. Und dort wurde noch einmal um Details gestritten. Dabei war eine zentrale Frage: Sollten im vorderen Bereich Kurzzeitparkplätze eingerichtet werden oder nicht. Dafür plädierten u.a. Gudrun Lizba, Mathias Röse (CDU) und Martin Schade (EB/FDP). Dagegen sprachen sich u.a. Thomas Drewes und Manfred Salow (Link) sowie Wolfgang Wehrmann (EB/FDP) aus.Die Führsprecher sehen darin vor allem ein zusätzliches Angebot für Autofahrer, die Einkaufen wollen. Die Gegner sehen dafür keine Notwendigkeit, da es genügend Parkangebote in der Stadt gebe. Auf die Frage, ob vor dem Rondell Kurzzeitparkplätze entstehen sollten, stimmten SPD, Linke dagegen (7) und die UBB enthielt sich der Stimme (3). Das reichte nicht gegen die 9 Ja-Stimmen der anderen Fraktionen. Abgelehnt wurde der Vorstoß von Mathias Röse, das Rondell aus den Planungen herauszunehmen. Dort konnte sich die CDU sowie die Fraktion EB/FDP nicht durchsetzen.Nun müssen diese und weitere kleine Änderungen in den Bebauungsplan eingearbeitet werden. Im kommenden Jahr soll gebaut werden. Wann, das stehe noch nicht fest. Fördermittel sind beantragt.