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Schwaan Neue „Zeitensprünge“ geplant

Von raba | 05.12.2017, 05:00 Uhr

Jugendliche setzen Foto-Projekt fort. Alte Bilder zum neuen Thema „Die Stadt der Brücken und Gewässer“ gefragt

Das Projekt „Zeitensprünge“ des Landesjugendrings, an dem sich Jugendliche aus Schwaan beteiligt haben, geht in die nächste Runde. Und auch die Schwaaner werden sich daran wieder beteiligen. Das kündigte Jörg Quandt, Leiter des Jugendklubs „JotCee“, bei der Eröffnung einer Ausstellung im Seniorenklub „Uns to Hus“ an.

„Schwaan im Wandel der Zeit“ – so lautete das Medienprojekt, mit dem sich die Jugendlichen aus Schwaan seit dem Frühjahr beschäftigt hatten. Anhand von alten Fotos machten sie sich auf die Spur von Orten, Plätzen, Bauten in ihrer Heimatstadt, fotografierte sie so, wie sie heute aussehen (SVZ berichtete). Aus all diesen Aufnahmen entstand eine Ausstellung, die nun im Seniorenklub am Markt zu sehen ist. Schließlich stammen die alten Aufnahmen von Besuchern der DRK-Einrichtung.

Zuvor war die Exposition im Schweriner Schloss zu sehen. Denn beim Jugendmedientag in der vorletzten Woche in der Landeshauptstadt wurden die besten Ergebnisse des landesweiten Projektes „Zeitensprünge“ präsentiert. Und die Schwaaner waren mittendrin. „Unsere Ausstellung fand reges Interesse, sogar das Fernsehen hat sich dafür interessiert“, erzählt Jörg Quandt. Außerdem gab es noch ein kleines Quiz, an dem sich die Jugendlichen beteiligen konnten. „Einer meiner Jungs hat den ersten Platz abgeräumt“, freute sich der Chef des Jugendklubs.

Die gute Resonanz bleibt nicht folgenlos. Denn nun haben sich Quandt und die Jugendlichen überlegt, das Projekt einfach fortzusetzen. „Die Stadt der Brücken und Gewässer“ lautet in den kommenden Monaten das Motto.

Bei den Fototouren in den zurückliegenden Monaten hätten sie festgestellt, dass Schwaan ja nicht nur die Warnowbrücke habe, erzählt Jörg Quandt. Zudem gibt es die Warnow und die Beke sowie viele kleine Gewässer. „Es gab zum Beispiel die Flussbadeanstalt“, warf eine der Besucherinnen des Seniorenklubs gleich ein. Genau solche Orte und die Geschichten, die sich dahinter verbergen, wollen die Jugendlichen nun aufspüren. Dabei erhoffen sie sich natürlich wieder die Unterstützung der älteren Einwohner von Schwaan. „Wir suchen wieder Fotos, die zu diesem Thema passen“, sagte Jörg Quandt.