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Bützow Maler gibt Einblicke in sein Schaffen

Von cmil | 12.12.2016, 21:00 Uhr

Klaus-Dietmar Schreiber-Brandt stellt einige seiner Bilder im Café Stine aus

Die Werke, die der freischaffende Künstler Klaus-Dietmar Schreiber-Brandt im Laufe seines Lebens angefertigt hat, könnten unterschiedlicher nicht sein. Sein Repertoire umfasst Stillleben, Aquarelle, Gouachen, Pastelle und auch einige plastische Arbeiten. Einen Ausschnitt seines Schaffens präsentiert Schreiber-Brandt derzeit im Galerie-Café Stine in Bützow. Am Sonntag um 11 Uhr gibt es dazu eine offizielle Eröffnung.

Schreiber-Brandt, der ursprünglich aus Berlin stammt, hat in Sachen Kunst schon so einiges erlebt. Der 65-Jährige arbeitete bereits als Theatermaler, Requisiteur, Bühnenbildner und Schmuckdesigner. Mit den Aufträgen wechselten auch die Wohnorte des Künstlers. Dabei hatte es ihm die Ostseeküste besonders angetan. „Ich habe schon in Stralsund, Greifswald und Anklam gearbeitet“, erzählt Schreiber-Brandt.

In seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt er sich immer wieder mit der mexikanischen Malerin Frida Kahlo. So hat Schreiber-Brandt ihr zu Ehren unter anderem eine Wanderausstellung konzipiert, die 2014 in Ludwigslust Station machte.

Nachdem der Künstler gemeinsam mit seiner Frau Petra einige Zeit in Schwaan gelebt hat, verschlug es die beiden vor rund zwei Jahren nach Bützow. Hier hat sich Klaus-Dietmar Schreiber-Brandt ein Atelier eingerichtet. Bei einem Besuch im Galerie-Café Stine kam das Ehepaar dann auch mit Betreiberin Kerstin Hegermann ins Gespräch. „Wir haben schnell festgestellt, dass wir die gleichen Interessen haben“, erzählt Kerstin Hegermann. Sie habe schon lange versucht, mit Schreiber-Brandt eine Ausstellung zu machen und freue sich besonders, dass es jetzt geklappt hat.

In dem kleinen Café in der Rühner Straße hat Schreiber-Brandt Werke aufgehängt, die er in Berlin und Rostock gemalt hat. Während einige der Bilder relativ düster gehalten sind, strotzen andere vor Farbkraft. Sie zeigen die verschiedensten Motive. Es gibt zum Beispiel eine Szene an einem Berliner U-Banhof, eine Selbstdarstellung in einem Club, aber auch von der Mythologie inspirierte Werke. „Es ist sehr auffällig, dass er in seinen unterschiedlichsten Lebensepochen auch ganz unterschiedlich gemalt hat“, sagt Petra Schreiber bei der Betrachtung der aufgehängten Werke.

Die Bilder von Klaus-Dietmar Schreiber-Brandt sind etwa acht Wochen lang im Galerie-Café Stine ausgestellt.