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Karneval in Schwaan Licht aus – Spot an

Von raba | 23.02.2014, 17:39 Uhr

Damit beim Karneval in Schwaan alles gut ausgeleuchtet ist, dafür sorgen fünf Schüler und Auszubildende

Eine kurze Überfahrt und schon stehen die Schwaaner mitten im Kiez von Hamburg und treffen Stars und Sternchen. So etwas ist natürlich nur in der Karnevalszeit möglich. Und damit Olivia Jones und Hans Albers und all die anderen ins Rampenlicht gerückt werden, dafür sorgen im Schwaaner „Party-Bunker“ Florian Hildebrand, Lukas Bartoniek, Phill und Paul Schmidt (alle 17) sowie der erst 13-jährige John Pardeyke.

Es ist kurz vor halb acht. Die ersten Gäste bestellen sich an der Bar die ersten Getränke. Oben auf dem Balkon im Kulturhaus Lindenbruch steht ein Reglerpult auf einem Tisch, daneben liegen Zettel, mit einer Heftklammer zusammengehalten – der Programmablauf. Der Spott leuchtet auf die Silberkugel unter der Decke. Florian, Lukas, Phill, Paul und John sind noch ganz gelassen. Die fünf Jungs kümmern sich seit zwei, drei Jahren um die Beleuchtung bei den Veranstaltungen des Schwaaner Carnevalvereins. Bereits bei den Proben sind sie mit dabei, sorgen auch dafür, dass die Bühnendekoration ordentlich ausgeleuchtet wird.

„Auch wenn es einen Plan gibt, wann welches Licht oder der Spott zum Einsatz kommt, das entscheiden wir meistens ganz spontan“, erzählt Lukas Bartoniek. Schließlich müsse man immer darauf reagieren, was gerade passiert. Bartoniek, der Mechatroniker-Azubi, wird an diesem Abend aber nicht nur mit das Licht regeln, sondern gemeinsam mit Phill als Tänzer auch einmal im Rampenlicht stehen. „Deshalb lösen wir uns hier oben auch ab.“

Zuvor eher wenig mit Fasching zu tun hatte Paul Schmidt. „Ich möchte mal Veranstaltungstechnik und -management studieren“, erzählt der Schüler der 11. Klasse. Deshalb probiere er sich schon jetzt aus. Er sei als Techniker beim Brückenfest dabei und auch schon als Tontechniker bei einer Band im Einsatz. Er wisse zwar, dass es nach dem Studium nicht leicht ist, einen Job zu bekommen. Dennoch möchte er diesen Weg gehen. Man müsse immer versuchen, sich anzubieten. „Und vielleicht klappt es ja doch, dass man irgendwo beim Fernsehen ankommt.“ Doch so weit ist es noch nicht. Die Zeiger der Uhr rücken auf 20.11 Uhr zu. Gleich geht die große Faschingsparty los. Also: Spot an ....