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Bützow Leser fachsimpeln mit Redakteuren

Von jchr | 16.12.2016, 21:00 Uhr

Tag der offenen Tür zog viele Gäste in die Bützower Redaktion

Großer Andrang gestern Nachmittag in der Bützower SVZ-Redaktion. Zum Tag der offenen Tür war das Büro voll mit Menschen, die einmal einen Blick hinter die Kulissen der Zeitungsarbeit werfen wollten.

Doch die Redakteure standen zunächst in der zweiten Reihe. Denn die „Schmetterlinge“ der Lebenshilfe-Kita hatten ein kleines Programm mit Weihnachtsliedern und Gedichten vorbereitet, das sie zum Auftakt des Nachmittags zum Besten gaben. Mit im Gepäck hatten die Kleinen außerdem auch eine Überraschung: ein selbst gestaltetes Bild, auf dem sich jedes Kind verewigt hat.

Nachdem der eröffnende Auftritt der Kleinen mit viel Beifall belohnt wurde, wurden die Kinder mit Süßigkeiten überrascht. Auf eine weitere Überraschung dürfen sie gespannt sein. Der Weihnachtsmann benötigt allerdings noch ein wenig Zeit dafür...

Anschließend wurde der Neugier freien Lauf gelassen. So mancher Besucher erfuhr beim Durchstöbern der Redaktionssoftware bereits gestern, was es in der heutigen Ausgabe zu lesen gibt. Es konnte live verfolgt werden, wie die Bilder auf die Seiten kommen und wie schließlich die Artikel entstehen.

Die Gäste konnten sich aber auch selbst einmal als Hobbyredakteure ausprobieren, gleich ein paar Zeilen auf diese Seite stellen und Grüße entsenden. Christian Urgast zum Beispiel ließ sich nicht zweimal bitten und legte gleich los. Da wird es heute das ein oder andere erstaunte Gesicht am Frühstückstisch geben, wenn plötzlich persönliche Grüße zu lesen sind. So auch im fernen Boizenburg, denn auch dort wird die Bützower Zeitung gelesen, von einer ehemaligen Einwohnerin der Warnowstadt.

Zu den Lesern, die sich einmal die neuen Räume der SVZ anschauen wollten, gehörte auch Heinz Niebuhr. In die ehemalige Redaktion in der Langestraße hatte er es nicht geschafft, obwohl er dort einmal gewohnt hatte, wie er verriet.

Einige Besucher nutzten die Gelegenheit, um die Redakteure auszufragen. Es entstanden witzige Gespräche, aber zum Teil auch ernste Diskussionen zur derzeitigen politischen Lage. Auch der ein oder andere Kontakt wurde geknüpft.