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Bützow Jahresausklang mit viel Farbe

Von raba | 04.12.2017, 15:00 Uhr

Sonderausstellung mit Malerei und Grafiken von Annegret Goebeler aus Bützow im Kunsthaus eröffnet

„Von der Natur zur Abstraktion“ ist der Titel der neuen Sonderausstellung im Kunsthaus Bützow. Gezeigt werden Arbeiten von Annegret Goebeler. Bis zum 14. Januar sind die rund 50 Gemälde und Grafiken in den Ausstellungsräumen im Parterre zu sehen.

Gezeigt werden Werke ganz unterschiedlicher Art. Porträts, Landschaften, Abstraktionen. Einige mit ganz viel Farbe, andere mit weniger Intensität. Es ist ein Querschnitt des künstlerischen Schaffens von Annegret Goebeler. Ihre Arbeiten spiegeln verschiedene Einflüsse wieder, erklärte Kunsthausleiter Karl-Werner Zießnitz bei der Vernissage am Sonnabendnachmittag. Einmal mehr waren wieder zahlreiche Besucher in das Kunsthaus gekommen.

In Lohmen geboren, lebte und arbeitete Annegret Goebeler viele Jahrzehnte in Schwerin, kehrte 2008 in die Region zurück, wohnt seit 2009 in Bützow. Die gelernte Dekorateurin zog es früh zur Malerei. In zahlreichen Kursen verfeinerte sie ihre Techniken. Und ihre Kunst kommt an. In den zurückliegenden zwei Jahrzehnten gestaltete sie zahlreiche Personalausstellungen oder beteiligte sich an Expositionen. Und das weit über die Landesgrenzen hinaus. So waren Werke von Annegret Goebeler auch im Thessaloniki (Griechenland), in Fredericia (Dänemark) und Svabesholm (Schweden) zu sehen. Ist Annegret Goebeler doch auch Gründungsmitglied der „Baltic Art Bridge“, einem Zusammenschluss aus deutschen, dänischen und schwedischen Künstlern.

Mit der neuen Exposition mit den Werken der Bützowerin endet zugleich das Ausstellungsjahr 2017 im ehrenamtlich geführten Kunsthaus. Es hatte in diesem Jahr zwei Schwerpunkte. „Zum einen den Pommerschen Künstlerbund und zum anderen regionale Künstler wie die Ausstellung mit Werken aus dem Nachlass von Fritz Brockman und nun Annegret Goebeler“, sagt Karl-Werner Zießnitz.

Angenommen worden seien auch die erweiterten Öffnungszeiten am Wochenende. Zum einen ist nun auch am Sonntag geöffnet, und zum anderen am Sonnabend und Sonntag eine Stunde länger von 13 bis 16 Uhr. Nun geht der Blick voraus ins Jahr 2018. „Dann besteht das Haus zehn Jahre“, sagt Zießnitz.