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Bützow Als der Landesvater zum Holtz-Apteiker geschlagen wurde

Von raba | 13.10.2014, 18:28 Uhr

Heute feiert der Fremdenverkehrsverein Bützow zehn Jahre Plattsnacker

Sie fallen auf, wo sie auftreten. Sie haben eine eigene Fahne, gelbe, bedruckte Halstücher und sind (fast) immer guter Laune – die Plattsnacker, eine Abteilung innerhalb des Fremdenverkehrsvereins Bützow und Umgebung. Vor zehn Jahren fing alles an. Heute feiern die Vereinsmitglieder diesen runden Geburtstag gemeinsam mit vielen Gästen.


Nach historischen Stadtführung begann es

Die plattdeutsche Sprache hochhalten, sie für die Nachwelt erhalten. Das war immer eines der Anliegen des Fremdenverkehrsvereins Bützow, als der 1991 aus der Taufe gehoben wurde. Einer, der daran besonderes Interesse zeigte, war Heinz Hornburg, viele Jahre Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins. Legendär seine historischen Stadtführungen, Hornburg als Bürgermeister Hane und Kerstin Rathsack als Madame Hornborstel.

An einer dieser Stadtführungen nahm auch Wolfgang Wehrmann teil, der ebenfalls ein Verfechter der niederdeutschen Sprache ist. „Über die plattdeutsche Sprache lassen sich viele Wahrheiten viel einfachen sagen.“

Doch zurück zu jener historischen Stadtführung. Die endete in der Holtz-Apteik von Ernst-Rüdiger Holtz. Ein tolles Ambiente befanden die Plattsnacker und stießen bei den Gastgebern auf offenen Ohren, mit der Idee, sich dort regelmäßig zu treffen und das Platt „zu feiern“.

Was dann geschah und was bis heute daraus wurde, das alles erfahren sie in der Bützower Zeitung vom 14. Oktober und im ePaper.