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Lokales

17. Dezember 2017 | 17:02 Uhr

Bützow kann Sekt kalt stellen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Landesliga Nord: TSV-Männer gestalten Auswärtsspiel beim FC Anker Wismar II siegreich (1:0) / Verfolger Kühlungsborn patzt

von
erstellt am 01.Mai.2016 | 17:05 Uhr

Die erste Herren-Elf des TSV Bützow ist nur noch einen Schritt vom Aufstieg in die Verbandsliga entfernt. Mit einem hart erkämpften 1:0-Auswärtssieg bei der Oberliga-Reserve des FC Anker Wismar erledigten die Warnowstädter ihre Aufgabe mit Bravour, wohingegen der FSV Kühlungsborn als ärgster Verfolger patzte. Die Ostsee-Kicker unterlagen bei Empor Richtenberg mit 1:3 und sorgten mit diesem Ergebnis dafür, dass der TSV am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht vom Triebseeser SV den Sekt bereits kalt stellen kann. Mit mittlerweile 13 Zählern Vorsprung ist den TSVlern fünf Spieltage vor Saisonende nur noch theoretisch der Aufstieg zu nehmen.

Am Sonnabend traf der ungeschlagene Liga-Primus nicht nur auf einen unbequemen Gegner, sondern auch auf Platzverhältnisse, die ein schwieriges Spiel erwarten ließen. „Wismar war sehr gut eingestellt und hat uns das Leben schwer gemacht“, berichtet TSV-Coach Helge Marquardt. Indiz dafür waren insgesamt sechs gelbe Karten, jeweils drei auf beiden Seiten. Dennoch bestimmten seine Mannen im ersten Spielabschnitt die Szenerie, lediglich ein Torerfolg fehlte.

Durch eine hohe Fehlpassquote erschwerte sich die Gäste-Elf das Leben in Durchgang zwei selbst. Brenzlige Situationen ließ die selbstbewusste und kompakt agierende TSV-Truppe dennoch kaum zu. Mit zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte beim Gegner, und so gelang Maik Wießmann in der 77. Minute der viel umjubelte 1:0-Siegtreffer für seine Farben.

Auch wenn dieser Erfolg nicht wie die vergangenen Partien deutlich zu Gunsten der Bützower ausfiel, war Trainer Marquardt durchaus zufrieden mit dem Auftritt: „Die drei Punkte gehen völlig in Ordnung. Wir mussten sehr viel tun für den Sieg, das tut den Jungs richtig gut.“

TSV Bützow: Krüger, Pügge, Hojenski (73. de Oliveira), Wießmann (85. Schirmer), Anderson Costa, Carvalho Pires, Moritz, Engert, Lübke (95. Benicke), Synwoldt, Koop

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