Güstrow: Demo gegen Asylbewerber : Bürgerbündnisse bieten NPD die Stirn

Mahnwachen, Infostand, Friedensfest - Am Sonnabend bieten Bürger der vom NPD-Landesverband angekündigten Demonstration gegen das Asylbewerberheim in Dettmannsdorf die Stirn.

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20. März 2013, 10:44 Uhr

Mahnwachen, Infostand, Friedensfest - mit vielfältigen Aktionen bieten Bürger mit verschiedenstem politischen Hintergrund der vom NPD-Landesverband angekündigten Demonstration gegen Asylbewerberheime "in Dettmannsdorf und anderswo" die Stirn.

Wenn am Sonnabend ein Zug der Rechtsextremen durch Güstrows Nordosten marschiert, wird diesem an mehreren Wegmarken entgegnet: mit einem Infostand zum Thema "Solidarität mit Flüchtlingen", mit einem Friedensfest "Güstrow für Weltoffenheit und Toleranz", organisiert vom Lokalen Bündnis für Familie Güstrow und dem DGB Region Rostock-Schwerin, einer Versammlung, zu der das Aktionsbündnis "Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt!" einlädt. Die Schweriner Ortsgruppe der Partei Bündnis90/Die Grünen führt eine Mahnwache durch. "Asylrecht ist Menschenrecht" lautet das Motto. Auch die Jusos in der SPD des Landkreises Rostock halten eine Mahnwache ab: "Güstrow - Familienfreundlich, bunt und tolerant" heißt es da. Ebenfalls eine Mahnwache hat die Kreisvereinigung Güstrow der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten angekündigt.

Unterdessen hat die Ordnungsbehörde des Landkreises Rostock den Organisatoren der fremdenfeindlichen Demonstration zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit Auflagen erteilt. Die NPD rechnet mit 300 Teilnehmern und hat als Bestandteil ihres Aufzuges zwei Zwischenkundgebungen angemeldet.

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