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Beteiligung Deutschlands an der Bergung gefordert : „Büchner“: Belgier erheben Vorwürfe

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Wenige Tage nach dem Untergang der "Georg Büchner" erhebt der belgische Interessenverband Watererfgoed Vlaanderen schwere Vorwürfe gegen deutsche Behörden und spricht von Sabotage.

svz.de von
erstellt am 11.Jun.2013 | 10:21 Uhr

Wenige Tage nach dem Untergang der "Georg Büchner" erhebt der belgische Interessenverband Watererfgoed Vlaanderen schwere Vorwürfe gegen deutsche Behörden. "Deutschland muss die Verantwortung für den Betrug tragen, mit dem die Stadt Rostock und das Land Mecklenburg-Vorpommern ein fertiges Projekt zum Denkmalerhalt in Flandern sabotiert haben", sagt der Vorsitzende des Vereins, Eric van Hooydonk. Deutsche Behörden hätten das belgische Übernahme-Angebot ignoriert, Bedingungen und Fristen für den Verkauf des Schiffs willkürlich geändert und den Weg dafür bereitet, dass die "Büchner" einer Scheinfirma ausgeliefert wird. Dabei hätten sie nicht einmal einen Nachweis über Pläne zum Erhalt des Denkmals sehen wollen. Die Belgier fordern nun eine finanzielle Beteiligung Deutschlands an der Bergung des einstigen Kongoschiffs. Die Belgier halten daran fest, das Schiff in den Museumshafen von Antwerpen zu holen.

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