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Feuerwehren Dobbertin und Goldberg testen Einsatzbereitschaft : Brandeinsatz war eine Übung

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Am Freitagabend setzte die Wehrführung in Dobbertin eine Übung an. Das vorgegebene Szenario sah einen Wohnungsbrand in der Schulstraße vor, bei der eine Person vermisst wird.

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erstellt am 07.Nov.2011 | 11:48 Uhr

Am Freitagabend setzte die Wehrführung in Dobbertin eine Übung an, mit dabei auch die Freiwillige Feuerwehr Goldberg. "Mal sehen, wie hoch die Einsatzbereitschaft ist, denn manche Aktive kommen erst spät von ihrer Arbeitsstelle, die oft auch außerhalb unserer Region liegt", sagte Tobias Kluth, der die Übung leitete. Aber seine Befürchtung traf nicht ein, es waren genügend Einsatzkräfte vor Ort. Von der Goldberger Wehr waren es 18, von der Dobbertiner Wehr elf Kameraden.

Das vorgegebene Szenario sah einen Wohnungsbrand in der Schulstraße vor, bei der eine Person vermisst wird. Um 17.35 Uhr wurde von der Integrierten Leitstelle Westmecklenburg der Alarm für die Dobbertiner und die Goldberger Wehr per Sirene ausgelöst. Der angenommene Einsatzort liegt nur wenige Meter neben dem Gerätehaus und beherbergte früher die Arztpraxis. Zur Zeit wird hier umgebaut und es sollen Fremdenzimmer werden. Der Besitzer gab sein Einverständnis für die Übung. Fünf Minuten nach dem Alarm rollten die ersten Einsatzfahrzeuge vor, um 17.46 Uhr waren auch die Goldberger vor Ort. Während die einen die Atemschutzausrüstung für den Innenangriff anlegten, bauten andere bereits die Wasserstrecke zur nahen Mildenitz auf. Umsichtig und genau protokolliert wurde unter Atemschutz die vermisste Person gesucht und konnte trotz dicken Qualms (die Nebelmaschine hatte gut gearbeitet) auch gefunden werden. Kurz nach 18 Uhr war das "Feuer" aus und um 18.20 Uhr die Übung beendet. Dann aber war kein Feierabend, sondern es galt, alles wieder zurück zu bauen und die Einsatzbereitschaft herzustellen, damit in einem Ernstfall sofort wieder ausgerückt werden kann.

Auch wenn der ein oder andere Fehler entdeckt wurde, so ist den Kameraden der beiden Wehren zu bescheinigen, dass sie ihr ehrenamtlich ausgeübtes Handwerk gut beherrschen. Übungen sind ja dafür da, die Mängel festzustellen. So kann in den folgenden Ausbildungsstunden das Augenmerk darauf gelegt werden, diese Fehler abzustellen.

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