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Hausdurchsuchung in Stralsund Polizei hebt Waffenlager aus

Von Martina Rathke | 18.01.2019, 13:15 Uhr

Der bereits mehrfach polizeilich bekannte Beschuldigte steht im Verdacht, eine Gruppe von fünf Personen mit einer Pistole bedroht zu haben.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Stralsund ist die Polizei am Freitag auf ein Waffenlager gestoßen. In der Wohnung eines 59-jährigen Mannes fanden die Beamten 13 Schreckschusswaffen, eine vermutlich scharfe Langwaffe, Munition, elf Stichwaffen und weitere nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Zudem wurden geringere Drogen beschlagnahmt. Die Durchsuchung mit etwa 35 Einsatzkräften war angeordnet worden, nachdem der polizeibekannte Mann am Donnerstag eine Gruppe von fünf lautstark streitenden Männern aus dem Iran, Afghanistan und Nigeria mit einer Pistole bedroht haben soll.

Die Männer sind wieder auf freiem Fuß

In der Wohnung des 59-Jährigen stieß die Polizei zudem auf einen 40-jährigen Mann, der einen Schlagring, einen Teleskopschlagstock und eine Schreckschusswaffe bei sich trug. Gegen beide wird wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ermittelt. Haftbefehl wurde nicht erlassen. Die Männer sind wieder auf freiem Fuß. Ausländerfeindliche Motive seien derzeit nicht erkennbar.