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Lokales

18. November 2017 | 22:43 Uhr

Biogaskessel made in Düpow bundesweit gefragt

vom

svz.de von
erstellt am 13.Okt.2010 | 07:35 Uhr

Düpow | Mittels Spezialbrenner einer Firma aus Süddeutschland wird aus Biogas ein Produkt in Erdgasqualität erzeugt, das ins Netz eingespeist wird. Bei diesem Prozess entsteht ein so genanntes Schwachgas, quasi ein Abfallprodukt, erläutert Veit Laue Geschäftsführer der RyllTech GmbH.

Genau hier ist die Schnittstelle, stieß die süddeutsche Firma auf den Brennwertkesselhersteller aus der Prignitz. Deren Kessel und ihre Schwachgasbrenner machen aus dem Abfall einen gefragten Energielieferanten. Denn die so noch erzeugte Wärme werde unter anderem von den umliegenden Betrieben genutzt oder um die Biogaserzeugung zu unterstützen, sprich als Prozesswärme. Bundesweit sei bereits die Nachfrage nach diesem Gemeinschaftsprodukt, das übrigens auch in Gemeinschaft entwickelt wurde. Denn die Universität Stuttgart und besagtes süddeutsches Unternehmen haben hier zusammen gewirkt.

Die ersten Kessel made in Düpow stehen inzwischen auch schon in der Schweiz.

Derweil wird auch in Düpow weiter an neuen Projekten gearbeitet. Konkret geht es darum, Wärme in Deckenstrahlheizungen einzusetzen, umreißt der Geschäftsführer das Vorhaben. Eingesetzt werden jene in Hallen und großen Räumen. Je höher dabei die Wärme, um so kleiner und leichter die Deckenstrahler. Und genau das erreiche man mit den Düpower Brennwertkesseln, die für hohe Temperaturen ausgelegt sind. Eine Energieersparnis von 40 bis 50 Prozent schlage zu Buche.

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