Neuer Betrugsversuch in Sternberg : Betrüger scheiterte mit einer neuen Masche

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"Sie versuchen es mit allen Dingen", sagt Renate Maaß aus Sternberg. Die 78-Jährige berichtete von einem Fremden, der sich offenbar mit einer neuen Betrugsmasche bei ihr anmeldete.

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08. Mai 2011, 07:17 Uhr

Sternberg | "Sie versuchen es mit allen Dingen", sagt Renate Maaß aus Sternberg. Die 78-Jährige berichtete von einem Fremden, der sich offenbar mit einer neuen Betrugsmasche bei ihr anmeldete. Der unbekannte Anrufer kündigte in der vergangenen Woche telefonisch bei der Seniorin für den nächsten Tag seinen Besuch an. Er wolle ihr ein Geschenk bringen als Dankeschön für ihre frühere Arbeit im Hort.

Renate Maaß lehnte den Besuch des Mannes umgehend ab. Sie vermutete sofort ein linkes Ding. Zumal sie schon seit 20 Jahren nicht mehr im Kinderhort arbeitet. Sie wunderte sich aber, wie der Fremde selbst diesen Fakt mit dem Kinderhort wissen konnte.

Es war auch offenbar ein Schwindel, wie SVZ-Recherchen ergaben. Denn weder im Hort der Stadt Sternberg noch im Rathaus war etwas davon bekannt, dass die ehemalige Erzieherin mit einem Geschenk überrascht werden sollte.

Dass Betrüger mit solchen konkreten Angaben wie im Fall von Renate Maaß Kontakt zu ihrem möglichen Opfer aufnehmen, ist bisher weder bei der Sternberger Polizeistation noch bei der Neuen Verbraucherzentrale in Schwerin bekannt.

Die Verbraucherschützer haben es dafür mit vielen anderen Fällen zu tun. Beispielsweise mit Gewinnversprechungen. Die Betrüger fordern beispielsweise ihre zumeist älteren Opfer auf, dass sie Geld auf ein ausländisches Konto überweisen sollen, damit ein gewonnenes Auto überführt werden kann. Ein neues Fahrzeug sehen die auf die Weise Geprellten nie und so mancher verliert sein Geld.

Vor mehreren Jahren sei sie einmal hinein gefallen, als jemand an ihrer Haustür geklingelt hatte und sie mit einem Telefonvertrag überrumpelt hatte, berichtet Renate Maaß. Das soll ihr aber nicht noch einmal passieren.

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