Betriebshof Karstädt in neuer Halle

Mit der neuen Halle ergeben sich weitaus bessere Bedingungen für Mitarbeiter und Technik des Betriebshofs. Im Bild Karsten Handschuch beim Kurzcheck seines Kubotas. Manfred Drössler
Mit der neuen Halle ergeben sich weitaus bessere Bedingungen für Mitarbeiter und Technik des Betriebshofs. Im Bild Karsten Handschuch beim Kurzcheck seines Kubotas. Manfred Drössler

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06. Februar 2010, 02:36 Uhr

Karstädt | Kurzer technischer Check, dann saust Karsten Handschuch mit seinem Kubota wieder los zum Schneeräumen und Abstumpfen. Wie andernorts bestimmt auch in der Gemeinde Karstädt gegenwärtig der Winterdienst den Arbeitsablauf im kommunalen Betriebshof. Eingesetzt wurde alle geeignete Technik - bis hin zum Wegehobel und Teleskoplader, der statt Hebebühne ein Schiebeschild erhielt. Ab Donnerstag entspannte sich die Lage allerdings etwas. "Die Bürger müssen etwas Geduld mitbringen, sollten aber auch die Räum- und Streupflicht vor ihren Grundstücken nicht vergessen. Von der Fläche her ist der Aufwand für unseren Winterdienst auch mit Firmenhilfe kaum zu schaffen. Wir haben zudem viele Einzelgehöfte, die angefahren werden müssen. Nicht zu vergessen die zahlreichen Wirtschaftswege zu den Windkraftanlagen", meint Betriebshofkoordinator Nico Jahnke mit Blick auf die unzähligen kommunalen Straßen und Wege in den 33 Orten der Gemeinde.

Seit Juli 2009 ist der Betriebshof der Gemeinde in einem Standort zusammengefasst und nutzt dafür eine Halle im neu errichteten Gewerbezentrum. "Vorher war der Betriebshof in drei Bereiche aufgeteilt", erzählt Nico Jahnke, der mit der Zusammenlegung die Aufgabe des Koordinators übernahm. Mit der 150 Quadratmeter großen Gebäudefläche ergeben sich wesentlich bessere Bedingungen zur Unterbringung, Wartung und Reparatur von Technik. Und die nahm im Laufe der Jahre zu. Angekauft wurden unter anderem ein Unimog, Wegehobel und Teleskoplader. Letzterer vor allem für den Baumschnitt. "Bei der Wetterlage werden wir es aber nicht schaffen, bis zum 28.März den geplanten Verkehrsraumschnitt an den Wegen und Plätzen abzuschließen", meint der 30-Jährige.

Beschäftigt im Betriebshof sind sechs Festangestellte, ein weiterer Mitarbeiter ist ausschließlich für die sieben Kindergärten der Gemeinde zuständig. Über das Kommunalkombiprogramm hat die Gemeinde zudem aktuell 16 Frauen und Männer für den grünen Bereich eingebunden. Und da gibt es mehr als genug zu tun angesichts von diversen Grünflächen, Sportplätzen und nicht zu vergessen die 26 kommunalen Friedhöfe. "Auch hier können wir im Frühjahr und Sommer nicht überall sein und freuen uns über jede Bürgerhilfe", macht Jahnke klar. Die Arbeitsschwerpunkte für den Betriebshof werden das Jahr über mit den Ortsvorstehern abgestimmt. Wichtig sei zudem eine gute Zusammenarbeit mit den Amtsleitern, fügt Jahnke an.

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