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Kevin Finck absolviert sein Schülerpraktikum in England : Bernitter im Rolls-Royce Werk

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Wenn man an Prestige, die Queen und einen fahrbaren Untersatz denkt, der statt sechs Pferdestärken und Holzreifen 460 PS und blitzende Chromfelgen hat, landet man zumeist bei einem Autohersteller: Rolls-Royce.

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erstellt am 28.Jun.2011 | 06:05 Uhr

Bernitt/Goodwood | Wenn man an Prestige, die Queen und einen fahrbaren Untersatz denkt, der statt sechs Pferdestärken und Holzreifen 460 PS und blitzende Chromfelgen hat, landet man zumeist bei einem britischen Autohersteller, den wohl jeder kennt: Rolls-Royce.

Das Unternehmen steht für puren Luxus und höchsten technischen Stand innerhalb der automobilen Oberklasse. Grund genug, bei dem renommierten Produzenten ein Schülerpraktikum zu absolvieren? Für den 16-jährigen Kevin Finck stand die Antwort schon lange fest: "Ja!"

Der Bernitter entschied sich nämlich in der regulären Schulpraktikumszeit für ein Auslandspraktikum im Rolls-Royce-Werk in Goodwood. Die Marke gehört mittlerweile zu BMW. Zwischen dem kleinen mecklenburgischen Örtchen Bernitt und der Grafschaft West Sussex liegen rund 1200 Kilometer.

Auf die Idee zu diesem etwas exotischen Praktikumsplatz kam Kevin durch seinen Bruder, der bei diesem Konzern angestellt ist, sowie durch seine Leidenschaft für Informatik und Technik. Einen klaren Wissenserwerb sieht er jedoch auch auf dem kulturellen sowie sprachlichen Bereich, denn mit zwei Wochen intensivem Sprachkurs und einem Einblick in das Leben des britischen Werktätigen bekommt er Eindrücke, die seinen Klassenkameraden fürs erste verwehrt bleiben.

Doch einem Urlaub soll die Praktikumszeit auch nicht gleichkommen. Der Gymnasiast hilft im Lager, baut die Innenverkleidung der Türen ein sowie die Außenspiegel an, hilft beim Fixieren der Leder- und Holzausstattung sowie bei diversen Funktionalitätstests. Auch montierte er in seiner Schicht, welche von 6 Uhr früh bis 14.30 Uhr geht, selbständig Motoren für die automatische Türöffnung ein und blickte obendrein noch einem der Manager bei Arbeit über die Schulter.

In seinen letzten drei Tagen steht für ihn die wahrscheinlich unterhaltsamste Tätigkeit an: Probefahrten mit den aktuellen Modellen von Rolls-Royce. Neben der Arbeit im Werk wird er aber auch noch Zeuge vieler anderer Sachen, die auf dem gut bewachten Firmengelände geschehen. So zum Beispiel ein Thomas Gottschalk, der freudestrahlend seine neue Nobelkarosse abholt, was nun wirklich nichts Alltägliches darstellt.

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