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Lokales

18. November 2017 | 22:52 Uhr

Berlin: Kampf um Aufmerksamkeit

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erstellt am 18.Jan.2010 | 08:00 Uhr

Berlin/Ludwigslust/Hagenow | Gleich nach dem Ländertag am Sonnabend gab es einen Tag später den Regionaltag, gemeinsam gestaltet von den Kreisen Ludwigslust und Parchim. Und wie in jede, Jahr wurde viel aufgeboten, um wenigstens für einen Moment die Aufmerksamkeit der Besucher zu erhaschen. Und die Mecklenburger schnitten auf dieser große Messe des Trubels, der vielen Angebote und jeder Menge Bühnenshows gar nicht so schlecht ab. Großen Anteil daran hatte die Bühnenmannschaft, organisiert von Ingrid Herrmann, Regionalbeauftragte beim Landkreis. Der Aufwand, der in diesem Jahr betrieben wurde, war wieder beachtlich. Allein die Aktiven des Hagenower Tanzstudios füllten einen ganzen Bus, der bereits um 7 Uhr in Hagenow startete. Die Farben des Landkreises vertrat aber auch Siegrid Schreiner, besser bekannt als Boizenburger Kräuterhexe. Aktiv auf der großen Bühne zeigten sich aber auch Unternehmen aus dem Landkreis, die Grabower Süsswaren GmbH zum Beispiel, die am frühen Nachmittag mit Kandidaten aus dem Publikum ein Schau-Schaumschlagen veranstaltete.

Hagenower Mädchen erwiesen sich als goldrichtige Wahl

Das alles passierte in umgebauter Länderhalle in Berlin, mit neuen Ständen, viel mehr Platz und nicht mehr ganz so aufwändig wie im vergangenen Jahr. Und es gibt die auffällig zweigeteilte Welt in der Halle, einmal das vom Land bezahlte und die die privaten Unternehmen, die auf eigene Rechnung in Berlin unter der Flagge der Tradition GmbH aus Grevesmühlen. Somit gibt es in der Halle auch zwei Bühnen, auf denen etwas los ist. Doch uneingeweihte Besucher der Messe werden das bei dem ganzen Durcheinander und den sich jagenden Angeboten kaum als Konkurrenz empfinden, eher als Bereicherung.

Angesichts der allgegenwärtigen Jagd um Aufmerksamkeit erwies sich die Wahl des Hagenower Tanzstudios als goldrichtig. Beschwingte Rhythmen, dynamisch Vorführungen von den Kleinen bis zu den Großen der Showtanzgruppe, das kam an in der Halle und sorgte für viel Beifall. Dabei mussten sich die Tänzerinnen noch kurzfristig umstelle, ihnen war im Vorfeld eine große Bühne mit fünf Metern Tiefe versprochen worden. Doch die neue Bühne ist zwar sehr lang aber kaum drei Meter tief, so dass alle improvisieren musste. Zum Teil wurden die Tänze dann direkt vor die Publikumsbänke verlegt.

Insgesamt gab es für die 50 Frauen am Sonntag drei Auftrittsrunden, bevor es unter Verantwortung von Anja Restorff wieder nach Hause ging. Unter vielen guten Vorführungen ragten am Sonntag die Solovorführungen von Lisa Sittig, Dennis Sterzer und Lisa-Marlen Schmitt hervor.

Lebensmittelfirmen rechnen mit langfristiger Wirkung der Messe

Punkte im Kampf um die Aufmerksamkeit des Publikums in der zumindest ab Mittag gut gefüllten Halle, machte auch die Grabower Schau(m)manufaktur, die sich nicht nur auf den Verkauf der Schaumküsse am eigenen Stand beschränkte. Um für die neue Manufaktur zu werben wurden Kandidaten aus dem Publikum zum Wett-Schaumschlagen auf die Bühne geholt, natürlich mit den entsprechenden Preisen.

Unten in der Halle ging es z. B. am Stand der Mecklenburger Kartoffelveredlung um das Tagesgeschäft der Messe. Jörg Jakob, verantwortlich für den Stand, zeigte sich nicht unzufrieden. Das Interesse sei da, und der Erfolg bemesse sich ja nicht im Verkauf sondern in der langfristigen Wirkung.

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