Beifall für perfekten Kombi-Schnitt

Diese  beiden  Jungs aus der 4b der Regionalschule Vellahn machten ihre Sache beim Holzsägen mit Kombi-Schnitt sehr gut. Mick
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Diese beiden Jungs aus der 4b der Regionalschule Vellahn machten ihre Sache beim Holzsägen mit Kombi-Schnitt sehr gut. Mick

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05. Juni 2010, 01:57 Uhr

Schildfeld | Fröhliches Kinderlachen und Anfeuerungsrufe der Klassenkameraden schallten gestern durch den angrenzenden Park am Forstamt Schildfeld. Hier waren die Mädchen und Jungen aus den Klassen 4a und 4b der Regionalschule Vellahn und aus der Grundschule "Ludwig Reinhard" aus Boizenburg am Start, um mit möglichst maximaler Punktzahl die sechs Stationen der Waldolympiade zu bewältigen. "Absolvieren müssen die Kinder die Stationen Holzsägen-Kombi-Schnitt, ebenso sind Kenntnisse bei der Bestimmung der Tiere des Waldes nachzuweisen und auch Baumarten zu erkennen. Gefordert waren auch die Disziplinen Holzstapel umsetzen, Weitsprung und ,Geschätzt und nachgemessen, wo es Höhe und Entfernung von Bäumen zu schätzen galt", war von Forstoberinspektor Dietmar Pohlmann zu hören, der an diesem Tag für die Organisation der Waldolympiade verantwortlich war.

Mit dieser landesweiten Veranstaltung erhalten alle Schüler der 4. Klasse in ganz Mecklenburg-Vorpommern die Möglichkeit, mehr über den Wald und seine vielfältigen Lebensgemeinschaften zu erfahren. Sie ist Bestandteil des Waldpädagogikkonzeptes der Landesforstanstalt, dessen Ziel es ist, der Naturentfremdung entgegenzuwirken.

"Seit drei Jahren laden wir die Schüler aus der Region zu uns ins Forstamt ein und wir merken jedes Mal, wie es den Kindern Spaß macht, die einzelnen Herausforderungen anzunehmen", so Dietmar Pohlmann. Beifall gab es von Forstamtssachbearbeiter Siegfried Wollmer und den Mitschülern für zwei Jungs aus der 4b der Regionalen Schule Vellahn, die einen perfekten Kombinationsschnitt ausführten. Revierförster Uwe Pawelzik zeigt sich ebenso zufrieden mit den Ergebnissen, die die Schüler an seiner Station erreicht hatten. Anhand von Fährten, Fellen und Schwarten erkannten die Mädchen und Jungen die Waldbewohner. Auch Revierförster Michael Taube war angetan von dem Wissen der Viertklässler. Die Klasse 4a der Grundschule "Ludwig-Reinhard" aus Boizenburg wusste ohne Probleme die einzelnen Baumarten anhand von Baumscheiben und Zweigen zu benennen. "Die Kinder aus dem ländlichen Raum haben viel mehr Wissen und Kenntnisse über den Wald und die Natur als Gleichaltrige, die aus der Stadt zu uns kommen. Die Schüler aus den Dörfern werden auch schon oft über die Eltern mit vielen Dingen rund um Natur und Umwelt vertraut gemacht", erklärt Revierförster Michael Taube. Das wird auch Lehrerin Angret Haase gefreut haben, die mit ihrer Klasse 4b aus der Reinhard-Grundschule Boizenburg gerade erfolgreich das Holzumstapeln absolviert hatte.

Auf unterhaltsame Weise konnten die Schüler der 4. Klassen ihr Wissen rund um den Wald unter Beweis stellen und sich geistig und körperlich mit Klassenkameraden aus der eigenen Schule und auch aus anderen Schulen messen. "Die beste Klasse wird mit einem Pokal geehrt und kann sich für die zentrale Olympiade qualifizieren", so Dietmar Pohlmann.

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