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Lokales

13. Dezember 2017 | 21:52 Uhr

Baustoffe, Sondermüll am Wegesrand

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erstellt am 02.Mai.2010 | 06:52 Uhr

Brüel | Reste von einem Drahtzaun, leere Farbeimer, Fensterrahmen und viel zerbrochenes Glas ... Diese Überreste der letzten Sperrmüllaktion, die in Brüel für die Grundstücke ab alter Feuerwehr in Richtung Warin am 13. April durchgeführt wurde, liegen auch viele Tage später noch im Alleeweg vor dortigen Kleingärten. Weil sich keiner dafür verantwortlich fühlt, ruft der Vorstand des Kleingartenvereins per Aushang an drei Bäumen zur Wiederherstellung der Ordnung auf und mahnt, sonst das Ordnungsamt einschalten zu müssen.

"Das ist inzwischen geschehen", sagt Angelika Dreßler vom Sternberger Ordnungsamt. Der Brüeler Bauhof wird die Gegenstände abholen und die Kosten dem Kleingartenverein in Rechnung stellen. "Es kann ja nicht sein, dass immer die Kommunen dafür bezahlen", stellt Dreßler fest. Im Brüeler Beispiel sollen die Kosten mit der nächsten Pacht dann auf alle Parzellen der Anlage umgelegt werden, weiß sie.

Brüel sei leider keine Ausnahme was die Sperrmüllentsorgung betrifft, sagt sie. Immer wieder muss das Ordnungsamt auf Hinweise reagieren.

"Zum Sperrmüll kann beweglicher Hausmüll gestellt werden. Wie beispielsweise Möbel. Nicht dazu gehören aber Türen oder Fenster. Das sind Baustoffe", sagt Angelika Dreßler. Ebenso haben Schrott und Farbeimer hier nichts zu suchen. Letzteres sollte über das Schadstoffmobil entsorgt werden. "Wenn wir liegen gelassene Gegenstände einem Grundstück zuordnen können, klingeln wir an der Haustür und sprechen die Leute darauf an. Das klappt dann auch mit dem Aufräumen", sagt sie. Problematischer sei es bei Sammelstellen. Doch auch da greife das Ordnungsamt durch.

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