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Fichte hätte beinahe Spaziergänger getroffen : Baum stürzt mitten auf den Weg

vom

Erst ein lautes Knarzen und Bersten, dann krachte mit einem großen Rums eine Fichte direkt vor Uwe M. Troppenz auf den Weg. Der Parchimer war gerade mit seinem Hund durch den Wald unterwegs.

svz.de von
erstellt am 08.Apr.2011 | 10:29 Uhr

Parchim | Der Schreck steckte Uwe M. Troppenz noch den ganzen Abend in den Knochen: Nach einem gut zweistündigen straffen Spaziergang mit seinem Hund durch Wald und Flur hatte der Parchimer am Donnerstag gegen 17.30 Uhr das Buchholz schon fast wieder verlassen, da passierte es. Ein lautes Knarzen und Bersten, dann krachte mit einem großen Rums eine Fichte direkt vor ihm auf den Weg. Der Parchimer war zu diesem Zeitpunkt gute zehn Meter von der Stelle entfernt, an der der etwa 100 Jahre alte, ca. 25 Meter hohe Baum umstürzte. Die Vorstellung, was passieren hätte können, wenn er nur ein wenig schneller zu Fuß gewesen wäre, mag er erst gar nicht an sich herankommen lassen. Wie sich gestern herausstellte, war das Stamminnere der Fichte von Rotfäule befallen. Die Krankheit muss sich bereits derart auf die Stabilität ausgewirkt haben, dass der Baum nun am Donnerstag vom starken Wind zu Fall gebracht wurde. "Man steckt nicht drin", ist es laut Revierförster Danilo Klaus nicht ausgeschlossen, dass ein augenscheinlich gesunder Baum umstürzt. Die Mitarbeiter der Parchimer Stadtforst kontrollieren zweimal im Jahr alle Waldungen an öffentlichen Verkehrsflächen: im Februar/März im unbelaubten, im August/September im belaubten Zustand.


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