Tarifverhandlungen sind gescheitert : Bauarbeiter bereit zu streiken

<strong>Polier Friedrich Herzog</strong> arbeitet auf der Straßenbaustelle in der Doberaner Straße. Wenn nötig, will er streiken.<foto>dabe</foto>
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Polier Friedrich Herzog arbeitet auf der Straßenbaustelle in der Doberaner Straße. Wenn nötig, will er streiken.dabe

Die Bauarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern haben nach Gewerkschaftsangaben mit Unverständnis und Wut auf das Scheitern der Tarifverhandlungen reagiert. Das Arbeitgeber-Angebot von 2,5 Prozent sei unzureichend.

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01. April 2011, 08:09 Uhr

Rostock | Die Bauarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern haben nach Gewerkschaftsangaben mit Unverständnis und Wut auf das Scheitern der Tarifverhandlungen reagiert. Das Arbeitgeber-Angebot von 2,5 Prozent sei unzureichend, zumal da auch schon ein Betrag zur Angleichung an den im Westen gezahlten Lohn beinhaltet sei, sagte IG-BAU-Branchensekretär Jörg Dahms gestern in Rostock. "Wenn die Angleichung in diesem Tempo voranschreitet, dann ist mein Urenkel angeglichen, aber nicht die Kollegen heute draußen auf der Baustelle." Derzeit liegt der Mindestlohn Ost am Bau bei 9,50 Euro und im Westen bei 10,90 Euro. Die Tarifverhandlungen für die bundesweit 700 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe waren am Donnerstag gescheitert.

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