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Lokales

16. August 2017 | 21:30 Uhr

Bahnstraße: Kein idealer Radständer

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wittenberge | Wie sieht der ideale Fahrradständer aus? Gibt es ihn überhaupt? Radsportexperte Bernd Gerhardt hat für unsere Zeitung im Zentrum der Stadt Parkmöglichkeiten für Zweiräder auf ihren Nutzen überprüft.

In Wittenberge sind viele Leute aufs Fahrrad angewiesen. Wer beispielsweise von der Scholle, aus dem Allende-Gebiet oder vom Külz-Berg Richtung Bahnstraße will, kann kaum auf den Drahtesel verzichten.

Wie sieht es aber mit den Parkmöglichkeiten aus? Der "Prignitzer" machte gemeinsam mit dem Fahrradexperten die Probe aufs Exempel. Gerhardt ist seit Jahrzehnten Radsportler, zertifiziert touristische Radwege, weiß natürlich auch, wie ein Zweirad gut und sicher abgestellt werden kann.

Es ist erstaunlich, wie viele verschiedene Fahrradständer in der Bahnstraße und angrenzenden Bereichen zu finden sind. Der "Prignitzer" wählte einige Modelle aus. Bernd Gerhardt prüfte ihre Funktionalität. Er beließ es nicht beim Gucken, sondern parkte in jedes der Modelle sein Rad ein. Das Fazit: "Der ideale Fahrradständer war nicht dabei." Aber: "Es gibt sehr bedeutsame Unterschiede." Für einige Modelle kann Gerhardt Plus- und Minuspunkte vergeben, für andere gibt es nur ein dickes Minus.

Von Klemmwirkung und Felgenkillern

"Fahrradständer müssen festen Halt geben. Das heißt, die Klemmwirkung zählt. In den Konstruktionen müssen die Räder - unabhängig vom Modell - sicher stehen, auch wenn sie beispielsweise mit Gepäck, Kindersitzen oder Körben beladen sind", formuliert der Experte wesentliche Ansprüche an die Tauglichkeit. Keinesfalls dürften Modelle so konstruiert sein, dass das Rad beschädigt wird. Das kann dann passieren, wenn die Räder nicht tief genug in der Halterung stehen, zur Seite kippen. Gerhardt nennt diese Fahrradständer Felgenkiller. Problematisch seien auch jene Ständer, denen es an Seitenabstand fehlt. "Das macht Schwierigkeiten, will man etwas auf dem Rad unterbringen, das An- und Abschließen klappt nicht gut und die Lenker verheddern sich beim Rein- und Rausschieben, sagt der Fachmann.

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erstellt am 23.Sep.2010 | 10:18 Uhr

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