Bäumchen vom Weihnachtsmarkt in Kremmin

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11. Dezember 2009, 01:57 Uhr

Kremmin/Wabel | Wenn Sie auch zu jenen gehören, die sich bisher noch keinen Weihnachtsbaum zum Fest besorgt haben, hoffen wir, dass Sie deshalb noch nicht in Panik geraten. Dazu gibt es keinen Grund. Weihnachtsbäume gibt es mittlerweile ja wie Sand am Meer. Allerdings sind die nicht immer aus heimischen Wäldern.

Jene, die das Forstamt Ludwigslust am kommenden Sonntag, 13. Dezember, 10 bis 15 Uhr, an seinem Stammsitz in Kremmin anbieten wird, sind es garantiert. "Unsere Leute sind seit Anfang der Woche damit beschäftigt, auf unseren Flächen so viele Bäume zu schlagen, dass wir ausreichend und für jeden Geschmack den passenden Stamm da haben werden", sagt Forstamtsleiter Dr. Holger Voß. 500 bis 550 Bäume sollen es in etwa insgesamt werden. Nordmann- und Colorado-Tannen ebenso wie Küsten- und Edeltannen, Kiefern oder Fichten. "Ja, auch Kiefern und Fichten werden wir anbieten", sagt Ulf Baumgard, Revierförster im Revier Wabel, den wir beim Einschlag der Weihnachtsbäumchen trafen: "Seit Jahren geht der Trend zwar mehr und mehr zu den Tannen. Aber es gibt die Leute, die lieber Kiefer oder Fichte nehmen."

Nordmanntannen, die die Angebotspalette komplett machen werden, besorgen sich die Kremminer übrigens von der Forstbaumschule in Gädebehn. Etwa 200 Bäume werden es sein. "Die haben wir in diesem Jahr noch nicht auf unseren eigenen Flächen", sagt Voß. Schließlich braucht es acht bis zehn Jahre, bis die Weihnachtsbäumchen die nötige Größe von mindestens einem höchstens aber drei Meter haben.

Wie schon in den letzten drei Jahren wird das Forstamt seinen Weihnachtsbaumverkauf am Sonntag wieder mit einem Weihnachtsmarkt kombinieren. Der wird nichts Großes, wiegelt Voß ab, und erinnert sich an die Stimmen der Besucher im vergangenen Jahr, die die beschauliche und sehr familiäre Atmosphäre gelobt hatten. "Es wird wieder Wildschwein am Spieß geben, Wildwurst, Räucherfisch, Holzschnitzereien, Basteln für Kinder, ein Schießkino, Bäcker, Imker, Glühwein…", zählt der Doktor auf und wagt eine Prognose: "Wir haben stetig wachsende Besucherzahlen verzeichnet. Diesen Sonntag rechnen wir mit 600 Leuten."

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