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Lokales

18. Dezember 2017 | 05:54 Uhr

Auferstanden aus einer Brandruine

vom

svz.de von
erstellt am 21.Mai.2010 | 07:57 Uhr

Hagenow | Der Rohbau der neuen Werkstatthalle beweist es, beim Autohaus Rühmling neigt sich die Krise nach der Brandnacht im Januar dem Ende zu. Ende Juni soll der hochmoderne Bau mit dann sechs Arbeitsbühnen fertig sein, einschließlich der Lackierei. Gut 1,4 Millionen Euro werden investiert, am Ende stockt Autohändler Maik Rühmling sein Werkstatt-Team gar noch auf und sucht Leute. Das hatte nach der Brandnacht noch keiner vermuten können. Aus immer noch nicht geklärter Ursache, die Kriminalpolizei ermittelt noch, brannte die Werkstatt, die Lackiererei nieder, auch Kunden autos und Oldtimer waren betroffen. Die Versicherung schätzte den Schaden auf 1,8 Millionen Euro. "Die von der Versicherung haben uns sicherlich am meisten geholfen, und schon früh war klar, dass es weitergehen kann." Für eine Übergangszeit wurde eine provisorische Werkstatt in eine Abstellhalle verlagert, der Autoverkauf in dem Vier-Marken-Haus ging weiter.

Das Schicksal des Rühmling-Teams, zu dem einschließlich der Tankstelle 28 Leute gehören, hat ganz Hagenow bewegt. Bei allem Mitgefühl, dass die Familie erfahren hat, entscheidend für das Überleben des Hauses war das verhalten der Kunden. Und die haben mehrheitlich die Treue gehalten, auch wenn ein gewisser Rückgang unvermeidlich war und wieder aufgeholt werden muss, Geholfen hat, so schätzt es der 40-Jährige ein, dass man auch beim Verkauf auf mehrere Automarken setzen konnte, die auch bei den Kunden gut ankommen. Rühmling hatte 1992 mit der Marke Nissan begonnen, 1995 kam Skoda dazu, 2001 Renault und später Dacia.

Das Autohaus in zentraler Lage ist nicht nur für sein Stammgeschäft sondern auch als Organisator großer Feste bekannt. Fest steht, dass es mit dem Oldtimertreffen ab 27. August auch in diesem Jahr das zweitgrößte Fest nach dem Altstadtfest geben wird. Sicher ist auch, dass die Eröffnung der Werkstatt in wenigen Wochen groß gefeiert werden soll.

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