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Landkreis Güstrow : Auf jeden 16. eine Schusswaffe

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Kaum wahrnehmbare Konsequenzen gibt es für Waffenbesitzer im Kreis Güstrow aus der Verschärfung des Waffengesetzes vor zwei Jahren. Die Zahl der Erlaubnisinhaber von Schusswaffen ist sogar minimal gestiegen.

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erstellt am 03.Apr.2011 | 06:05 Uhr

güstrow | Kaum wahrnehmbare Konsequenzen gibt es für Waffenbesitzer im Kreis Güstrow aus der Verschärfung des Waffengesetzes vor zwei Jahren. Die Zahl der Erlaubnisinhaber von Schusswaffen ist mit 1446 im vergangenen Jahr gegenüber 2009 (1442) sogar minimal gestiegen. Rechnete man den Bevölkerungsschwund ein, relativiert sich diese Zahl jedoch deutlicher nach oben. 6012 Schusswaffen befanden sich im Besitz von vorrangig Jägern (1043) und Sportschützen (403). Daraus erklärt sich auch, dass die Zahl der Langwaffen (Gewehre unterschiedlichster Art) mit 4605 gegenüber den Kurzwaffen (Pistolen, Revolver) mit 1407 deutlich höher liegt. Ein "Trend", der sich gegenüber 2009 verfestigte: 179 Langwaffen gab es 2010 mehr, Kurzwaffen 20 weniger.

Anders gesagt: Auf je etwa 16 Bewohner des Landkreises kommt eine Schusswaffe. Gestiegen ist um sechs auf 125 die Zahl von Besitzern des so genannten kleinen Waffenscheins, der für Schreckschusswaffen, Reizwaffen, Signalpistolen und dergleichen benötigt wird.

"In der Regel lassen die Waffenbesitzer die nötige Sorgfalt walten", betont Jörg Krugmann, Sachbearbeiter Waffenrecht beim Landkreis. Regelmäßig kontrollieren Mitarbeiter die Sportschützen, Jäger und Waffenhändler unangemeldet. Nur in Einzelfällen habe man die nötige Sorgfalt vermisst. Allerdings habe es unter den 15 festgestellten Verstößen im vergangenen Jahr (gleiche Zahl 2009) auch Straftaten gegeben. Dazu zählen seit 2009 schon z.B. Verstöße gegen die Aufbewahrungspflicht.

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