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Lokales

17. August 2017 | 23:39 Uhr

Auf eine Sperrung folgt die nächste

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Perleberg | Freie Fahrt heißt es ab voraussichtlich Mitte nächster Woche wieder am Knotenpunkt Hamburger Straße/Sophienstraße. Auf diesem innerstädtischen Sanierungsabschnitt ist ein Ende der Bauarbeiten in Sicht. Heute soll die Tragschicht aufgebracht werden, am Montag die Asphaltdecke, hieß es gestern in der turnusmäßigen Bauberatung vor Ort.

Allerdings folgt die nächste Sperrung auf dem Fuße. Darauf machte gestern Robert Kazmierczak, in der Stadtverwaltung zuständig für Ordnungsangelegenheiten, aufmerksam: "Kraftfahrer müssen sich darauf einstellen, dass wir gleich im Anschluss die Lindenstraße von der Einmündung der Karl-Marx-Straße bis zur Ampel voll sperren werden." Hier laufen die Arbeiten dann quasi nahtlos weiter.

Wenn die Witterung mitspielt und es zu keinen anderen, unvorhersehbaren Verzögerungen kommt, wolle man hier bis zum Jahresende fertig sein, bestätigte Liane Schulz, Sachbereichsleiterin Tiefbau bei der Stadtverwaltung. "Im kommenden Jahr nehmen wir dann den zweiten Bauabschnitt in Angriff - den eigentlichen Kreisel Hamburger/Reetzer Straße", so Schulz. Der Fördermittelbescheid dafür liege bereits vor.

Gefördert wird auch der erste Abschnitt des Gesamtpakets Hamburger Straße, der sich derzeit im Bau bzw. in der unmittelbaren Vorbereitung befindet. Insgesamt kostet er rund 430 000 Euro. Das Geld kommt aus einem Programm des brandenburgischen Infrastrukturministeriums für den kommunalen Straßenbau. "Daraus beziehen wir 75 Prozent der förderfähigen Kosten", verdeutlicht Liane Schulz. Der Rest wird aus dem Stadthaushalt und aus Anliegerbeiträgen finanziert. Das Geld bleibt übrigens in der Region: Die bauausführende Firma Gutsche kommt ebenso wie das baubetreuende Ingenieurbüro Rauchenberger aus Wittenberge. Bis auf den Abschnitt von der Hamburger Tor-Brücke bis zur Post wäre dann zum Jahresende der sogenannte Innenstadtring vollständig saniert, unterstreicht Robert Kazmierczak.

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erstellt am 30.Sep.2010 | 08:54 Uhr

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