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Lokales

25. November 2017 | 04:41 Uhr

Arne Schuldt regiert weitere sieben Jahre

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svz.de von
erstellt am 31.Okt.2010 | 08:29 Uhr

güstrow | Arne Schuldt bleibt Bürgermeister von Güstrow. Der parteilose Amtsinhaber, der seit 2004 die Verwaltung der Barlachstadt regiert, setzte sich gestern gegen Herausforderer Thomas Duve mit 70,5 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen deutlich durch. Nach dem vorläufigen Ergebnis haben 5247 der 25 305 wahlberechtigten Güstrower ihre Stimme Schuldt gegeben. Für Duve votierten 2195 Wähler. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung mit 7442 Frauen und Männern bei 30,1 Prozent.

Damit gingen etwas mehr Wähler an die Urnen als vor sieben Jahren. Ende 2003 gab es in einer Stichwahl das gleiche Duell schon einmal, über das damals nur ein Viertel der Wähler entschieden hatte. Für Duve fiel diesmal das Ergebnis mit knapp 30 Prozent deutlich besser aus als 2003, als der der Kaufmann nur knapp 20 Prozent der Wählerstimmen bekam. Während es vor sieben Jahren noch sechs Bewerbungen auf die damals vakante Stelle gab, war der parteilose Duve diesmal der einzige Herausforderer. Keine Partei stellte einen Bewerber auf.

Bürgermeister Arne Schuldt, von SPD und Grünen offiziell unterstützt, war auch gestern in allen Stadtteilen der Favorit der Güstrower. Die prozentual meisten Stimmen (80,6) gab es für ihn im Wahllokal am Platz der Freundschaft in der Südstadt, gefolgt vom Wahllokal in der Straße der DSF, wo 78,5 Prozent der Wähler für Schuldt stimmten. Etwas überraschend folgt erst dann das Innenstadt-Wahllokal am Schloßberg (77,7 Prozent).

Der 50-Prozent-Marke noch am nächsten kam Thomas Duve im Wahllokal in der Wendenstraße, wo 45,9 Prozent der Wähler für ihn votierten. Auch im allerdings zahlenmäßig kleinen Suckow hatte Duve gute Chancen, kam hier auf 42,2 Prozent.

Der Bürgermeister wird in Güstrow für sieben Jahre gewählt. Die nächste Amtszeit Schuldts beginnt am 1. März 2011. Als wesentliches Ziel seiner Politik stellte Schuldt auch weiterhin die Altstadtsanierung "auf hohem Niveau" heraus.

Der langjährige Stadtvertreter Thomas Duve, der bis vor einigen Jahren Mitglied der CDU war, habe mit seiner Kandidatur vor allem "sozialistische Verhältnisse" bei einem eventuellen Alleingang des Amtsinhabers verhindern wollen. Mit ihm als Alternative habe er sich erhofft, dass "mehr Bürger von ihrem Recht auf die Wahl Gebrauch machen".

Morgen um 16.30 Uhr trifft sich der Gemeindewahlausschuss im Rathaus (Fraktionsraum). Er stellt endgültig fest, wie viele Stimmen auf welchen Bewerber entfallen sind und wer offiziell gewählt ist. Diese Sitzung ist öffentlich, jedermann hat Zutritt.

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