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Lokales

22. November 2017 | 16:02 Uhr

Architektonisches Kleinod nominiert

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erstellt am 05.Okt.2010 | 07:13 Uhr

Bützow | Als architektonisches Kleinod und hervorragendes Beispiel für die gelungene Verbindung von alter Bausubstanz und Neubau ist die Grundschule am Schlossplatz in Bützow für den Landesbaupreis von Mecklenburg-Vorpommern nominiert. Diese vom Bauministerium, der Architektenkammer und der Ingenieurkammer M-V ausgelobte Ehrung wird am 28. Oktober im Kloster Zarrentin zum siebten Mal verliehen. 54 Projekte waren zur Bewertung eingereicht worden. Davon schafften es 28 in die dritte Wertungsrunde. Alle Objekte entstanden zwischen 2006 und 2009 und ihre Bauherren, Architekten und Ingenieure dürfen nun auf eine Auszeichnung hoffen. Dabei findet sich die von der Stadt und dem Sanierungsträger GOS errichtete Bützower Schule in der Kategorie "ab 500 000 Euro Bausumme" in der Gesellschaft von solch renommierten Bauten wie dem Ozeaneum Stralsund und dem sanierten "Goldenen Saal" im Neustädtischen Palais in Schwerin. Zu den Mitbewerbern gehört außerdem die sanierte bzw. neu gebaute Regionale Schule "Am Kamp" in Bad Doberan. "Allein die Nominierung ist schon eine tolle Anerkennung der Arbeit aller, die an dem Schulbau in Bützow beteiligt waren", freut sich der Bützower Bauplaner Hartmut Böhnke. Während er bei dem Bau für die Inte grierung des ehemaligen Arbeitsamtes und des einstigen Amtsgerichtes in den Schulkomplex zuständig war, hatte die Architektin Franke Stenzel aus Leipzig den Neubau entworfen. Beides verschmolz zu einer Einheit, in der sich Schüler, Lehrer und Erzieher gleichermaßen wohl fühlen.

"Die Verbindung von Alt und Neu und die Umgestaltung der alten Bausubstanz für den neuen Zweck ist sehr gelungen. Auch in den Horträumen mit den Balken und den Schrägen fühlen sich die Kinder sehr wohl", sagt Hortleiterin Doris Suhrcke. Dass "Geschichtliches mit erhalten wurde", gefällt Schulleiterin Silke Beuster besonders.

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