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Arbeitslosenquote sinkt im September auf 9,6 Prozent

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erstellt am 30.Sep.2010 | 08:48 Uhr

Ludwigslust | Die Entspannung auf dem deutschen Arbeitsmarkt schlägt sich auch auf die Zahlen der Agentur für Arbeit in Ludwigslust nieder. So sank die Arbeitslosenquote im September im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent auf 9,6 Prozent. Im Jahresverlauf ist dies der niedrigste Stand. Vor einem Jahr belief sie sich auf 10,3 Prozent. 2361 Menschen waren im September ohne Arbeit. Das sind 104 weniger als im August, 193 weniger als vor einem Jahr.

"Die Herbstbelebung ist da und die Ausbildungen haben begonnen", erklärt Monika Abraham, Leiterin der Geschäftsstelle Ludwigslust der Agentur für Arbeit. "Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung", sagt Abraham. So meldeten sich im September 613 Menschen neu oder erneut arbeitslos, 68 weniger als zum gleichen Zeitraum 2009. Aus der Erwerbstätigkeit meldeten sich 206 Menschen und aus der Ausbildung und sonstigen Maßnahmen 214 Personen arbeitslos. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 6022 Arbeitslosmeldungen. Das ist ein Minus von 474 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig beendeten im September 719 Menschen ihre Arbeitslosigkeit (-181 zum Vorjahr). 220 von ihnen gingen in die Erwerbstätigkeit, 226 in eine Ausbildung oder sonstige Maßnahmen.

Bei den gemeldeten Stellen spielt nach wie vor die Zeitarbeit eine gewichtige Rolle. "Von den insgesamt 138 neuen Stellen für den 1. Arbeitsmarkt wurden allein 46 Stellen von Zeitarbeitsfirmen eingestellt", so Abraham. Gesucht werden Arbeitskräfte besonders im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie in der Bauwirtschaft. Der Stellenbestand für den 1. Arbeitsmarkt ist im September um sechs Stellen auf 244 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 82 Stellen mehr. Seit Jahresbeginn gingen 1227 Stellen ein. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs von 400 Stellen.

Rund 60 Firmen greifen derzeit auf das Modell Kurzarbeit zurück, das die Bundesregierung bis zum März 2012 verlängert hat.

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