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Lokales

18. Oktober 2017 | 11:29 Uhr

Arbeitseinsatz am Kriegerdenkmal

vom

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erstellt am 03.Aug.2010 | 03:30 Uhr

Berge | "Der König rief und alle alle kamen" lautet die Inschrift des Kriegerdenkmals auf dem Lindenplatz in Berge. Sie ist noch einigermaßen zu lesen, bei der Jahreszahl wird es schon schwieriger. Doch Fakt ist, so weiß Dr. Rolf Rehberg, Museumsleiter in Pritzwalk und Einwohner von Berge, dass der Stein an die Befreiungskriege erinnert und zum 100. Jahrestag aufgestellt wurde. Deshalb lauten die Jahreszahlen auch 1813-1913.

Warum aber wurde dieser Stein gerade in Berge aufgestellt, was hat der Ort mit den Befreiungskriegen zu tun? Dem will sich der Verein "Leben in Berge" annehmen, hofft darauf, in alten Dokumenten fündig zu werden, wie Vereinsvorsitzende Christine Rehberg betont. "Wenn 2013 der 200. Jahrestag begangen wird, dann möchten wir bis dahin eine entsprechende Schautafel erarbeiten und auch aufstellen, damit Durchreisende aber natürlich auch Berger erfahren, was es mit dem Kriegerdenkmal auf sich hat", erklärt sie.

Doch damit nicht genug. Denn das Kriegerdenkmal präsentiert sich in keinem guten Zustand. Dem will sich der Verein nun annehmen. Bereits am kommenden Montag soll ein Arbeitseinsatz starten, "wollen wir das Grün nachschneiden, den Stein putzen", verweist Christine Rehberg auf einige der anliegenden Arbeiten.

Wie das Kriegerdenkmal einmal aussah, davon zeugen Postkarten aus den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Damals war es sehr gepflegt mit Blumenrabatten und einem entsprechenden Zaun drum herum."So möchten wir es gern wieder herrichten", beschreibt die Vereinsvorsitzende.

Mittlerweile gehören "Leben in Berge" 33 Mitglieder an. Sie engagieren sich auf vielfältigste Weise im Ort, haben beispielsweise auch großen Anteil daran, dass vor wenigen Wochen der neue Spielplatz auf dem Lindenplatz eingeweiht werden konnte. Der erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit, zumal sich nun auch die Straßenbauarbeiten rings um den Rundling ihrem Ende nähern.

Der nächstes Höhepunkt liegt zwar noch in weiter Ferne, nämlich der Adventsbasar am 5. Dezember, "aber so etwas muss ja gut vorbereitet werden", weiß Christine Rehberg. Also besprachen die Mitglieder auf ihrer jüngsten Zusammenkunft am Montagabend schon einmal, was alles bis dahin zu bedenken ist.

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