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Schweriner Investor plant Büroneubau neben dem AOK-Gebäude : Arbeitsagentur will auf Dreesch ziehen

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Die Schweriner Arbeitsagentur prüft einen Umzug vom Margaretenhof zum Großen Dreesch. Ein privater Investor soll das für ein Restaurant gedachte Areal der Norddeutschen Wohnwelt zu einem Bürostandort entwickeln.

svz.de von
erstellt am 12.Jul.2011 | 08:24 Uhr

Grosser Dreesch | Die Schweriner Arbeitsagentur prüft nach Informationen unserer Zeitung einen Umzug vom Margaretenhof zum Großen Dreesch. Ein privater Investor soll dafür das ursprünglich für ein Fast-Food-Restaurant gedachte Areal der einstigen Norddeutschen Wohnwelt zu einem Bürostandort entwickeln.

Jahrelang stand das einstige Möbelhaus neben dem schmucken Neubau der AOK an der Crivitzer Chaussee leer und wurde mehr und mehr zur Ruine. Dann kauften zwei Bremer das marode Gebäude und rissen es ab. Auf dem Areal wollten sie ein Schnellimbissrestaurant bauen. Doch die Stadt machte ihnen einen Strich durch die Rechnung: Sie genehmigte die Zufahrt nicht wie gewünscht .

"Städtebaulich eine Lücke schließen"

Jetzt scheint es wieder eine Zukunft für die Fläche zu geben. Ein Schweriner Investor hat das Grundstück gekauft. Er will dort ein Bürogebäude errichten, in das, so die Vorstellungen, die Arbeitsagentur einziehen soll. "Ein hervorragender Plan", begrüßt Baudezernent Wolfram Friedersdorff das Vorhaben. "Städtebaulich würde endlich eine Lücke gefüllt und für die Kunden der Arbeitsagentur wäre der neue Standort besser zu erreichen." Das ist nach den Worten des Baudezernenten ein Grund, warum die Arbeitsvermittlung vom Margarethenhof weg will. "Dorthin kommen die Arbeitssuchenden nur nach einer langen Anfahrt. Außerdem ist der Mietzins für die Agentur für heutige Verhältnisse zu hoch." Was aus dem Einkaufs- und Servicezentrum in Warnitz wird, wenn die Arbeitsagentur diesen Standort tatsächlich aufgibt, ist unklar. Allerdings ist der Umzug auf den Großen Dreesch bisher auch nur eine Idee - wenngleich auch eine sehr gute, so Wolfram Friedersdorff.

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