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Vorwurf der fahrlässigen Tötung in 14 Fällen : Anklage nach Reisebusunfall

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Knapp vier Monate nach dem tragischen Unfall eines polnischen Reisebusses am Schönefelder Kreuz hat die Staatsanwaltschaft Potsdam Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen eine Autofahrerin erhoben.

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erstellt am 14.Jan.2011 | 08:56 Uhr

Potsdam | Knapp vier Monate nach dem tragischen Unfall eines polnischen Reisebusses am Schönefelder Kreuz hat die Staatsanwaltschaft Potsdam Anklage gegen eine Autofahrerin erhoben. Der 37-Jährigen wird fahrlässige Tötung in 14 Fällen vorgeworfen, teilte ein Behördensprecher gestern mit. Die Anklage stützt sich auf das Gutachten eines Sachverständigen zum Unfallhergang. Danach hat die Frau "trotz regnerischer Witterung und ungeachtet der Fahrbahnverhältnisse" ihren Wagen zu stark beschleunigt, als sie auf die A 10 auffuhr. Bei dem Unfall am 26. September 2010 waren 14 Menschen getötet und 35 verletzt worden. Einen Prozesstermin gibt es noch nicht. Zunächst muss die Anklage zugelassen werden.

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