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Lokales

23. Oktober 2017 | 02:53 Uhr

Als Außenseiter überraschen

vom

svz.de von
erstellt am 07.Sep.2010 | 08:01 Uhr

Rostock | Der HC Empor Rostock will nach dem gelungenen Saisonstart beim SC Magdeburg II (29:26) heute in der 2. Handball-Bundesliga nachlegen. Dass es um 19.30 Uhr in der Stadthalle gegen Bundesliga-Absteiger TSV GWD Minden verdammt schwer wird, ist der Truppe um Trainer Holger Schneider bewusst.

Der zweifache Deutsche Meister ist nach 15 Jahren in Folge aus der stärksten 1. Liga der Welt abgestiegen und hat sich den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel gestellt. Ein Beleg dafür sind die Neuverpflichtungen. Allein Rückraumakteur Dalibor Doder hat für Schweden 101 Länderspiele bestritten. "Die Mannschaft ist sehr gut besetzt. Auf jeder Position gibt es einen Nationalspieler, da wird es für uns extrem schwer. Wir sind ganz klarer Außenseiter, werden aber jeden Quadratzentimeter der Halle verteidigen, um eventuell eine Überraschung zu schaffen", so Holger Schneider. Neben Auswahlakteuren aus Schweden, Dänemark, Island, Polen, Ungarn, Lettland und der Slowakei sind viele deutsche Talente im Kader, die in Junioren-Nationalmannschaften aktiv waren oder sind. Dem Trainer Ulf Schefvert stehen alle Sportler zur Verfügung.

Auch auf Empor-Seite kann der Coach aus dem Vollen schöpfen. Oliver Schröder (Infekt) und Michal Bruna (Achillessehnenprobleme) stehen nach kleineren Blessuren wieder zur Verfügung.

Nach dem Bundesliga-Abstieg gab es für Minden vor zweieinhalb Wochen den nächsten Rückschlag. Im Pokal verlor das Team beim Drittligisten HF Springe 29:32. Das erste Saison-Punktspiel gegen Edewecht wurde zwar mit 33:28 gewonnen, aber überzeugt hat der Turn- und Sportverein Grün-Weiß Dankersen (Mindener Stadtteil) dabei nicht. Dass der Ernst der Lage erkannt wurde, zeigt die Tatsache, dass sowohl Coach Schefvert als auch Manager und Präsident Horst Bredemeier (Ex-Nationaltrainer) den HC Empor in Magdeburg beobachtet haben. "Minden steht mehr unter Druck als wir. Die müssen gewinnen, wir wollen", so Holger Schneider, der mit ca. 2500 Zuschauern in der Stadthalle rechnet.

Vor ziemlich genau drei Jahren am 19. September standen sich beide Teams schon einmal gegenüber. Im Pokal besiegte der HCE die damals noch höherklassigen Gäste mit 30:26.

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