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Lokales

20. Oktober 2017 | 16:25 Uhr

Alle wollen Spektakel

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erstellt am 05.Sep.2010 | 06:36 Uhr

Ralswiek/Waren/Grevesmühlen | Die Freilufttheater in Mecklenburg-Vorpommern melden trotz wechselhaften Wetters sehr gute Besucherzahlen für die Saison 2010. So gingen die Störtebeker-Festspiele auf Rügen am Samstagabend mit ihrem zweitbesten Ergebnis - 381 000 Zuschauer - zu Ende. "Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden", sagte Intendant Peter Hick. Damit bleiben die Inszenierungen auf der Naturbühne Ralswiek das bundesweit größte Open-Air-Theaterfestival.

Besucherrekorde meldeten auch die beiden Festivals in Grevesmühlen und Waren. So kamen zu der stunt- und effektreichen Piraten-Geschichte "Piraten von Cartagena" in Nordwestmecklenburg schon knapp 46 000 Gäste, rund 2500 Zuschauer mehr als 2009. "Das Stück ist mit Action gespickt und der Trend der Zeit, denn es spricht vom 7- bis 70- Jährigen jeden an", sagte Intendant Peter Venzmer vor der letzten Vorstellung am Sonntagabend. Angepeilt waren 50 000 Gäste. Das Regenwetter der vergangenen zehn Tage habe jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Einen Rekord kann auch die "Müritz-Saga" in Waren, vermelden. "Mit rund 16 200 Gästen liegen wir um 17 Prozent über dem Vorjahr", sagte Regisseur Nils Düwell. Das zeige, die Mittelalter-Inszenierung komme beim Publikum an und das spreche sich herum. Am Samstagabend endete mit dem Stück "Die Maske fällt" der erste Zyklus. 2011 heißt das neue Stück "Wolf von Warentin", Dabei werden weiter die Ereignisse in Mecklenburg nach dem Dreißigjährigen Krieg thematisiert.

In Ralswiek brachte "Störtebekers Gold - Der Fluch des Mauren" den Veranstaltern nach dem bisherigen Rekord 2009 mit 395 000 Gästen das zweitbeste Ergebnis. 2011 wird der letzte Teil in der Trilogie der Suche des bekannten Seeräubers Klaus Störtebeker nach dem "Schatz der Templer" aufgeführt. Bis zur nächsten Saison sind größere Investitionen für rund 300 000 Euro geplant. Die Bestuhlung mit rund 8800 Plätzen wird komplett erneuert.

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