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Lokales

26. September 2017 | 12:59 Uhr

Abenteuerland Burgwiese

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erstellt am 26.Okt.2010 | 06:01 Uhr

NEUSTADT-GLEWE | Lang war die Planungsphase, jetzt endlich haben die Bauarbeiten begonnen. Die Rede ist vom Natur- und Abenteuerspielplatz unterhalb der Burg. Vier größere Spielbereiche sollen entstehen - und zwar zunächst die Spiellandschaft, ein Baumhaus und als Ergänzung dazu eine so genannte Hängematte und sowie eine Balancieranlage. Das Ganze wird etwas mehr als 60 000 Euro kosten.

Dies ist eine Summe, für die sich Neustadt beizeiten um Förderung bemühte. Bei der ersten Variante, die den Spielplatz noch im Bereich des heutigen Parkplatzes sah, über das Leader-Programm. Weil das aber wenig Aussicht auf Erfolg hatte im zweiten Anlauf dann über das Zukunftsinvestitionsprogramm Mecklenburg-Vorpommern. Die Zusage vom Bauministerium über 53 980 Euro kam im April vergangenen Jahres und bedeutete 85 Prozent der Gesamtkosten.

Anderthalb Jahre ist das her. "Solange hat es gedauert, bis unsere Planungen genehmigt waren", sagt Katrin Hauser. Gerade sitzt die zweite stellvertretende Bürgermeisterin über dem Papier, das Vorlage für das Projekt ist. "Zunächst hatten wir vorgesehen, den Spielplatz auf jener Privatfläche nahe der Burgscheune zu errichten, auf der momentan Garagen stehen, die als Lager- oder Werkstatträume genutzt werden", erklärt sie. Die Stadt - dann zu einem Ausgleich verpflichtet - habe sich anders entschieden. Entscheiden müssen. Nicht zuletzt wegen der Einwände der Denkmalschutzbehörde. Die ursprüngliche Variante, so die zuständige Behörde damals, hätte die Sichtachse auf die Burg zerstört und das war man nicht bereit zu tolerieren.

Letztendlich wollten das auch die Neustädter nicht. Und so wurden die Planungen, die jetzt umgesetzt werden, überarbeitet. "Standort des Spielplatzes", so Katrin Hauser, "wird nun der baumbestandene Bereich zwischen Rondell und Burggraben sein. Insgesamt eine große Fläche zwar, dennoch sei sichergestellt, dass das Burgfest dadurch nicht eingeschränkt werde. Sichergestellt ist auch, dass die Bäume nicht weichen müssen. Vielmehr sollen sie den Charakter von Natur und Abenteuer noch unterstreichen.

Normalerweise unterliegen Fördermittel einer einjährigen Zweckbindungsfrist. Die wäre zum jetzigen Zeitpunkt lange überschritten. "Durch die Behinderungen in der Planungsphase vor allem durch die Denkmalschutzbehörde durften wir die Mittel jedoch nach 2010 übertragen", sagt Katrin Hauser. Weil der Tag der Abrecnung aber nah ist, ist es Ziel der Verwaltung, dass der Spielplatz möglichst noch in 2010 steht.

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