Ab 18. Januar Unterlagen für Hafenbrücke abrufbar

von
15. Januar 2010, 08:53 Uhr

Wittenberge | Ab 18. Januar können über das Dresdener Planungsbüro WKP Consult die Unterlagen für die neue Hafenbrücke über die Stepenitz abgerufen werden. Das Dresdener Büro zeichnet verantwortlich für die Konstruktion und Planung der millionenschweren Investition. Die Planungsunterlagen sind interessant für all die Bauunternehmen, die sich an der Ausschreibung für den Brückenbau beteiligen, sozusagen eine Scheibe von dem großen Kuchen abbekommen wollen. Sie haben, wie Wittenberges Bauamtsleiter Hubert Mackel gestern auf "Prignitzer"-Nachfrage erklärte, ab 18. Januar Zugang zu den Unterlagen, nachdem "wir zu Beginn dieser Woche noch einmal gemeinsam mit dem Planungsbüro Details abgesprochen haben". Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte es Vorankündigungen zu der Ausschreibung gegeben.

Am 15. Februar ist Submissionstermin für den Brückenbau im Wittenberger Rathaus, "dann werden wir die Angebote der Unternehmen sichten", weist Mackel auf das weitere Prozedere hin. Die Entscheidung über den Zuschlag treffe dann der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung.

Die neue Brücke ist mit ihren 80 Meter Länge und einer Breite von 11,76 Metern laut Planer und WKP-Geschäftsführer Johannes Rucks ein anspruchsvolles Bauwerk. Es wird eine Stabbogenbrücke gebaut. Die Stahlkonstruktion wird die Stepenitz in voller Breite überspannen. Damit haben die Schiffe, die die Anleger beim Industriegebiet Süd anlaufen wollen, keine Probleme mit der Durchfahrt. Die Brücke wird in Einzelsegmenten gefertigt, an Land vormontiert und dann eingeschoben. Die Montage erfolgt laut Rucks stadtseitig in unmittelbarer Nähe der Querungsstelle. Das Einschieben mit dem Abstützen der Stahlkonstruktion über Pontons vom Wasser aus wird sich über mehrere Tage erstrecken.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen