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A 14 - Eine wichtige Nord-Süd-Magistrale : A 14-Stopp: Die Empörung hält an

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Der Ludwigsluster Landrat Rolf Christiansen spricht sich für den Bau der A14 aus: "Die A 14 muss kommen. Sie ist für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Mecklenburg-Schwerin eine wichtige Nord-Süd-Magistrale."

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2011 | 08:23 Uhr

Ludwigslust | Auch im neuen Jahr ist die Diskussion über den unerwartet deutlichen Vorstoß der Grünen im Bundestag gegen den Weiterbau der A 14 (wir berichteten) nicht verebbt.

Als "völlig absurd" bewertet der Ludwigsluster Landrat Rolf Christiansen den Vorstoß der Grünen. "Die A 14 muss kommen. Sie ist für die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Ludwigslust, aber auch für die Region Mecklenburg-Schwerin eine wichtige Nord-Süd-Magistrale", sagt Landrat Christiansen. "Sowohl die Häfen Wismar und Lübeck, aber auch der Flughafen Parchim werden von dieser neuen Autobahn wirtschaftlich profitieren. Auch für das Städtedreieck Ludwigslust-Neustadt-Glewe-Grabow ist diese neue Verbindung zwischen starken Wirtschaftsregionen für die eigene Entwicklung unverzichtbar."

Auch die Bevölkerung entlang der geplanten Strecke hat mit über 70 000 Unterschriften eindrucksvoll die Forderung nach dem Bau unterstützt. "Auch an dieser Stelle gilt es, ein herzliches Dankeschön an die Bürgerinitiativen zum Bau der A 14 zu sagen", unterstreicht Christiansen. Der aktuelle Vorstoß der Grünen zeige, dass ein aktives Eintreten für den Bau der A 14 weiterhin dringend erforderlich sei.

Mit dem Bau der A 14 von Magdeburg bis zum Autobahndreieck Schwerin sollen die Wirtschaftsräume Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern verbunden werden. Im Landkreis Ludwigslust verläuft die geplante Trasse von der brandenburgischen Landesgrenze bei Groß Warnow vorbei an Grabow und Ludwigslust bis zum Autobahndreieck Schwerin. In diesem etwa 25 Kilometer langen Abschnitt sind drei Autobahnausfahrten vorgesehen. Geplante Fertigstellung des Gesamtvorhabens ist im Jahr 2015.


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