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Für fünf Millionen Euro entstehen Parkanlagen bei Plate und Jesendorf : A 14 bekommt Parkplätze

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Sie heißen "Plater Berge" und "Pröbbower See" - die beiden Rastplätze an der A14, die derzeit entstehen. Fünf Millionen Euro gibt der Bund aus, damit Kraftfahrer gefahrlos eine Pause einlegen können.

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erstellt am 06.Apr.2011 | 08:26 Uhr

Jesendorf/Plate | Sie heißen "Plater Berge" und "Pröbbower See" - die beiden Rastplätze an der A 14, die derzeit entstehen. Fünf Millionen Euro gibt der Bund aus, damit Kraftfahrer auf dem Autobahnabschnitt zwischen der A 24 und der A 20 gefahrlos stoppen und eine kurze Pause einlegen können. Bislang gibt es hier nur die so genannten Nothaltebuchten direkt an der Autobahn. Im Grunde genommen handelt es sich sogar um vier Parkplätze, erläutert Sebastian Sahm von der Pressestelle des Schweriner Verkehrsministeriums. Denn sowohl bei Plate als auch bei Jesendorf wird links und rechts der A 14 gebaut. Zehn Stellflächen für Laster und zwanzig für Autos entstehen an jeder dieser Stellen. Hinzu kommen Toiletten.

Solche Rastplätze an Autobahnen sind eine Frage der Sicherheit: Fahrer sollten gerade auf langen Strecken regelmäßig Pausen einlegen, um sich auszuruhen, zu stärken oder um das stille Örtchen aufzusuchen. Das trifft natürlich auch auf die Mitfahrer zu.

Bis die Rastplätze fertig sind, braucht es aber noch einige Zeit: Derzeit sind die Bauleute mit Tiefbauarbeiten beschäftigt. Dazu zählen die Abbiege- und Einfädelspuren, die an der Autobahn erforderlich sind.

Der Rastplatz "Pröbbower See" auf dem Abschnitt zwischen Cambs und Jesendorf wird zuerst fertig - bis Mitte des Jahres. An den "Plater Bergen" zwischen Schwerin-Ost und dem Autobahndreieck Schwerin wird noch länger gebaut. Hier können Autofahrer erst im kommenden Frühjahr stoppen, informiert Sahm.

In der Gemeinde Jesendorf gibt es Hoffnungen, dass im Zusammenhang mit den jetzigen Arbeiten an der Autobahn auch etwas für den Lärmschutz getan wird. Wie Bürgermeister Arne Jöhnk sagt, hat das Straßenbauamt ein Lärmgutachten in Auftrag gegeben, auf dessen Basis eine Empfehlung erarbeitet wird. "Das warten wir ab", so Jöhnk. Er hofft danach auf eine Lösung für Jesendorf. Da Lärmschutz mit Kosten verbunden ist, sei aber nicht nicht sicher, dass etwas passiert, so Jöhnk.

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