5000 Kubikmeter Kreidefelsen in Rügen abgebrochen

Vor zweieinhalb Jahren der Besuchermagnet auf Rügen: die abgebrochenen Wissower Klinken bei Sassnitz. Foto: Jens Koehler/ddp
Vor zweieinhalb Jahren der Besuchermagnet auf Rügen: die abgebrochenen Wissower Klinken bei Sassnitz. Foto: Jens Koehler/ddp

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03. Januar 2008, 07:08 Uhr

Sassnitz (dpa) - An der Kreideküste der Insel Rügen sind rund 5000 Kubikmeter Kreide von der Steilküste abgebrochen und in die Tiefe gestürzt. Bei dem Vorgang handele es sich um den größten Abbruch seit dem Absturz der Wissower Klinken vor mehr als zwei Jahren, sagte der Dezernent des Nationalparkamtes Vorpommern, Michael Weigelt, am Montag in Sassnitz.

Der Abbruch "mittlerer Größe" steht laut Weigelt im Zusammenhang mit den extremen Niederschlägen in der vergangenen Woche. Allein am Mittwoch waren in der Region innerhalb von 24 Stunden rund 62 Liter pro Quadratmeter niedergegangen. Die Kreidemassen liegen noch immer am Ufer der Ostsee.

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