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Kaufkraft: Schlusslicht Uecker-Randow-Kreis : 4240 Euro für den Einkauf

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Einwohner im Uecker-Randow-Kreis können mit 4240 Euro bundesweit am wenigsten Geld im Einzelhandel ausgeben. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Kaufkraft beträgt in Deutschland 5329 Euro pro Person und Jahr.

Einwohner im Hochtaunuskreis in Hessen können in diesem Jahr bundesweit am meisten Geld im Einzelhandel ausgeben - Bewohner des Uecker-Randow-Kreises in Mecklenburg-Vorpommern am wenigsten. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Marktforschers GfK GeoMarketing hervor.

Demnach stehen den Verbrauchern im Hochtaunuskreis in diesem Jahr durchschnittlich 6.896 Euro für Nahrung, Kleidung, Schmuck, Körperpflege und sonstige Waren des täglichen Bedarfs zur Verfügung.

Im Uecker-Randow-Kreis sind es nur 4.240 Euro.

Die durchschnittliche Kaufkraft für den Einzel- und Versandhandel beträgt laut Studie in diesem Jahr in Deutschland 5.329 Euro pro Person und damit 27 Prozent der gesamten Kaufkraft. Damit dürften dem Einzelhandel insgesamt gut 400 Milliarden Euro Umsatz zufließen.

Unter die für die Studie ermittelten Top-Ten haben es auf Platz zwei die Stadt München mit einer Pro-Kopf-Einzelhandelskaufkraft von 6.805 Euro geschafft, vor dem Landkreis Starnberg in Bayern (6.693 Euro) auf Platz drei und dem Main-Taunus-Kreis in Hessen (6.693 Euro) auf Platz vier. Platz zehn nimmt der Landkreis Stormarn in Schleswig-Holstein ein (6.241 Euro).

Als Kaufkraft gilt laut GfK die Summe aller Nettoeinkünfte, inklusive Arbeitslosengeld oder Rente. Um die Einzelhandelskaufkraft zu berechnen, beziehen die GfK-Forscher Ausgaben für Nahrungs- und Genussmittel sowie Kleidung, Schuhe, Möbel, Schmuck, Bücher und Körperpflegeprodukte sowie sonstige Güter des täglichen Bedarfs mit ein. Nicht dazu zählen Ausgaben für Kraftfahrzeuge, Brennstoffe, Dienstleistungen und Reparaturen.

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erstellt am 07.Jun.2011 | 06:05 Uhr

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