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24 000 Sandsäcke liegen parat für das nächste Hochwasser an der Elbe

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erstellt am 27.Jan.2011 | 07:06 Uhr

Wittenberge | Die Stadt hat 24 000 Sandsäcke als Vorrat liegen und ist damit nach der Einschätzung von Uwe Karger, stellvertretender Ordnungsamtsleiter, gut gerüstet, sollte in den nächsten Wochen eine weitere Hochwasserwelle Wittenberge bedrängen. Ein Großteil der Sandsäcke lagert auf dem Gelände der Ölwerke, könne in Absprache mit dem Eigentümer an dieser strategisch günstigen Stelle auch verbleiben. Eine Art Zwischenlager hat die Kommune bei Scharleuk eingerichtet. "Von dort aus ist im Bedarfsfall der Deich bei Garsedow schneller zu erreichen als von der Stadt aus", begründete Karger am Mittwochabend diese Entscheidung vor den Mitgliedern im Umwelt- und Ordnungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung. Karger, der im Hochwasserstab der Stadt eingesetzt war, erstattete den Abgeordneten einen Lagebericht zum Hochwasserschutz seit dem 17. Januar. An jenem Tag war die Warnstufe II ausgerufen worden. In Wittenberge mussten an jenem Tag schon die ersten 450 Sandsäcke verbaut werden. Sie schützten das Grundstück Hafenstraße 8, das direkt am Wasser liegt. Am nächsten Tag verbauten Einsatzkräfte in der Hafenstraße noch weitere 1700 mit Sand gefüllt Säcke.

Der Ordnungsausschuss unter Vorsitz von Karl-Heinz Brüdigam (Linke) dankt allen sehr herzlich, die für den Hochwasserschutz im Einsatz waren.


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