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Bundeswehr in Hagenow : 2012 unter dem Stern des Kunduz-Einsatzes

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Die nordafghanische Region um Kunduz, wo etwa 500 Panzergrenadiere aus Hagenow ab Juli kommenden Jahres ihren Dienst versehen werden, ist nicht nur in den Köpfen der Soldaten der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne präsent.

Die nordafghanische Region um Kunduz, wo etwa 500 Panzergrenadiere aus Hagenow ab Juli kommenden Jahres ihren Dienst versehen werden, ist nicht nur in den Köpfen der Soldaten der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne präsent. "2012 wird ganz von Afghanistan dominiert, es geht nach Kunduz. Wir sind eine kämpfende Truppe und werden ab Juli mit 500 Mann dort hin gehen", sagt Oberstleutnant Andreas Kühne am Rande des traditionellen Weihnachstessens für die sogenannten "Diensttuer". Die Soldaten seien bereits mitten in der Ausbildung, für seinen bevorstehenden Einsatz übe das Panzergrenadierbataillon 401 hart. Die geübten Szenarien seien mit der momentanen Bedrohungslage in Afghanistan vergleichbar. Im Sommer nächsten Jahres stelle das Bataillon schließlich die Schutzkompanie und das Ausbildungsschutzbataillon Kunduz. "Im Juni werden wir dann im Gefechtsübungszentrum in der Altmark, in der Letzinger Heide, zertifiziert, sprich also unser Ausbildungsstand überprüft", berichtet der 41-Jährige weiter, der seit Ende März Batallionskommandeur ist.

Bereits in den letzten Wochen habe das Bataillon begonnen, die Struktur einzunehmen, mit der es später auch nach Kunduz gehe. "Wir bewegen uns jetzt auf der Ebene eines Zuges und ab April 2012 auf Kompanieebene. Außerdem erwarten wir bis dahin den Zulauf von spezifischen Fahrzeugen."

Doch zurück zum Weihnachtsessen: 5. Kompanie-Spieß und Stabsfeldwebel Jürgen Hemken sowie eine Handvoll fleißiger Ordonanzen sorgen dafür, dass die etwa 25 an Heiligabend zum Dienst Eingeteilten etwas Leckeres auf den Mittagsteller bekommen. Rumsteak, Kroketten, Bohnen, Vorsuppe und Salat lassen keine Wünsche offen. Als die Soldaten auch noch eine kleine Vorbescherung erleben, tut der Dienst gar nicht mehr so weh. Süßkram, Gutscheine für den Kantinenwirt und Handyzubehör, hat Hemken organisiert.

Dass der Landrat Rolf Christiansen, Hagenows Bürgermeisterin Giesela Schwarz sowie CDU-Bundestagsmitglied Dietrich Mohnstadt und andere Gäste den Jungs ihre Aufwartung machen, nehmen diese dankend zur Kenntnis.

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erstellt am 27.Dez.2011 | 10:12 Uhr

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