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Güstrow : 19-Jähriger Autofahrer bei Unfall schwer verletzt

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Gegen eine Laterne ist ein 19-jähriger Autofahrer in den frühen Morgenstunden des Sonnabends in der Güstrower Liebnitzstraße geprallt. Während des Unfalls hat der junge Mann schwerste Verletzungen erlitten.

svz.de von
erstellt am 04.Apr.2011 | 08:20 Uhr

Güstrow/Rostock | Schwer verunglückt ist in der Nacht zum Sonnabend ein 19-jähriger Autofahrer in Güstrow. Kurz vor 1 Uhr passierte er mit seinem BMW die Liebnitzstraße, von der Brücke in Richtung Goldberger Straße fahrend. Zeugen gab es offenbar nicht, der Mann saß vermutlich allein im Auto: Etwa 100 Meter vor der Einmündung der Kastanienstraße verliert der junge Mann die Kontrolle über das Auto, kommt ins Schleudern und von der Fahrbahn ab und prallt mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Beton-Laternenmast.

Die Wucht des Aufpralls ist so stark, dass der Wagen den Betonmast förmlich ausgräbt, der Fuß der Laterne sich im Unterboden verkeilt. Rund 20 Meter wird der Mast mitschleift, ehe das völlig zertrümmerte Auto auf dem Fuß/Radweg zum Stehen kommt.

Feuerwehrleute, Notarzt und Rettungssanitäter kämpfen um das Leben des Mannes. Mit schwersten Verletzungen ist der so kompliziert in dem Wrack eingeklemmt, dass die Retter rund eine Stunde benötigen, um den Verunglückten aus dem Wrack zu befreien. Gut zwei Stunden war die Landesstraße 17 in diesem Bereich voll gesperrt.

Warum das Unglück passierte, darüber wollen Dekra vor Ort und die Polizei nicht spekulieren. Das Ausmaß der Zerstörungen an dem Fahrzeug lassen vermuten, dass der Unglücksfahrer auf der feuchten Fahrbahn zu schnell gewesen ist. Güstrower, die zur Unglücksstelle eilten, vermuten, dass eine der berüchtigten Bodenwellen in der Liebnitzstraße dem Mann zum Verhängnis geworden sein könnte.

Nicht weit von der Stelle ist vor zwei Jahren ein Polizeibeamter zu Tode gekommen, als der Streifenwagen von der Fahrbahn abkam. Zur Unglücksursache gab es seinerzeit keine Auskunft.

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