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Woserin: 2012 wird es eine neue Straße geben : 120 Meter bleiben vom alten Pflaster

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Die Lindenstraße von Woserin wird auf 700 Meter ausgebaut, größtenteils in Asphalt, in einem kleineren Bereich mit Pflastersteinen. Das hat die Gemeindevertretung von Borkow mit einer Gegenstimme beschlossen.

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erstellt am 11.Jul.2011 | 08:29 Uhr

Woserin | Die Lindenstraße von Woserin wird auf einer Länge von 700 Meter ausgebaut, größtenteils in Asphalt, in einem kleineren Bereich mit Pflastersteinen. Das hat die Gemeindevertretung von Borkow mit einer Gegenstimme beschlossen.

Wie Bürgermeisterin Regina Rosenfeld sagte, habe die Gemeindevertretung in ihrem Beschluss alles, was Mediator Dr. Eberhardt Blei vorgeschlagen hat, erfüllt. "Nur die Länge der Pflasterung können wir nicht einhalten", so Rosenfeld. Anwohner, Gemeinde Borkow und Verwaltung hatten sich im Rahmen einer Mediation auf einen Kompromiss verständig, nachdem es mehr als zehn Jahren Streit um die historische Pflasterstraße gab.

Nach dem jüngsten Beschluss des Dorfparlaments wird die Lindenstraße auf einer Gesamtbreite, einschließlich Gehweg, von 4,85 Meter ausgebaut. Dazu kommt noch eine 50 Zentimeter breite Schotterschicht, um den Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Der größte Teil der Straße soll aus einem Asphaltband mit einer 30 Zentimeter breiten Anpflasterung auf beiden Seiten entstehen. Der Gehweg in Betonsteinpflaster wird überfahrbar, kündigt die Bürgermeisterin an, so wie die Straße in Kukuk ausgebaut wurde.

Im Bereich der Kirche wird die Lindenstraße auf ca. 120 Metern gepflastert. Und zwar mit den alten Pflastersteinen, die jetzt liegen. "Wenn das fertig ist, wird es allen gefallen", meint die Bürgermeisterin. Über die Kosten, die auf die Grundstückseigentümer zukommen, soll auf einer Anliegerversammlung im Herbst informiert werden. Mit Schätzungen hält sich Rosenfeld zurück. Für alle Straßenbauten in der Gemeinde galt bisher, dass wegen der Abschlussbeiträge noch keiner sein Haus verkaufen musste, beruhigt die Bürgermeisterin.

Der Vorstand des Flurneuordnungsverfahrens hatte angeregt, das Projekt zu erweitern und gleichzeitig eine 120 Meter lange angrenzende Anliegerstraße Richtung Gutshaus, die reparaturbedürftig ist, auszubauen. Das lehnte die Gemeindevertretung einstimmig ab.

Die Kommune kann nicht das Geld aufbringen, um noch größere Teile der Lindenstraße zu pflastern, so Rosenfeld. Sie verwies auch auf Untersuchungen der alten Straße mit dem Plattendruckverfahren. Demnach ist der Unterbau der Straße nicht bzw. nur partiell tragbar. Die Bürgermeisterin ist optimistisch: "2012 wird es eine neue Straße geben."

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