Gehölze vertrocknen: Gießtrupps rücken aus : 105.000 Liter Wasser für Schwerins Bäume

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Trockenes Braun statt saftiges Grün: Nach mehreren Wochen Sonne lassen die ersten Bäume in der Landeshauptstadt schon im Wonnemonat Mai ihre Blätter hängen. Deshalb rücken jetzt mehrere Gießtrupps aus.

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06. Mai 2011, 07:36 Uhr

Schwerin | Trockenes Braun statt saftiges Grün: Nach mehreren Wochen Sonne lassen die ersten Bäume in der Landeshauptstadt schon im Wonnemonat Mai ihre Blätter hängen. Deshalb rücken jetzt mehrere Gießtrupps im Auftrag der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS) aus, wie German Knaak, Sachgebietsleiter für Stadtbäume und Wälder, mitteilt. Die Privatfirmen versuchen mit jeweils 70 Liter Wasser jeden der 1500 jungen Bäume im Stadtgebiet vor dem Vertrocknen zu bewahren. Jedes eingegangene Gehölz kostet die Stadt laut Knaak bares Geld: "Das geht bei 600 Euro pro Baum los." Auch die Wälder in und um Schwerin dürsten nach Regen. "Besonders junge Gehölze brauchen jetzt den Regen", sagt Dietmar Beier, Förster in Friedrichsthal. Seit Tagen herrscht Waldbrandstufe Drei. Bei der höchsten Warnstufe gilt für Waldbesucher: die Wege nicht verlassen, Rauch- und Feuerverbot sowie Fahrzeuge nicht auf trockenem Untergrund abstellen. "Ist der Katalysator des Wagens heiß, brennt das Gras darunter unter Umständen wie Zunder", sagt Beier. Auch bei der Feuerwehr herrscht erhöhte Wachsamkeit.

Und die Sonne lacht weiter vom Himmel. Regenwolken erreichen Schwerin nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes erst am Mittwoch. Bei Temperaturen um 25 Grad Celsius kann es dann zu Gewittern kommen.

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