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IKK - Die Innovationskasse Rauch-Entwöhnung: Wie gelingt der clevere Ausstieg? 

29.07.2022, 00:01 Uhr

Die meisten Raucher haben auch nach mehreren Anläufen Schwierigkeiten, auf die Wirkung des Nikotins zu verzichten. Online-Angebote wie der IKK-DI-Partner Nichtraucherhelden.de können dabei gut unterstützen.

ANZEIGE // Rauchen ist in der Corona-Krise unter jungen Leuten wieder cool geworden – so beobachten das Trendforscher aus München. Demnach zeigen aktuelle Studien, dass rund ein Drittel der 16- bis 29-Jährigen seit der Corona-Krise häufiger raucht als vorher. Die Trendforscher sprechen von rebellischen Jugendlichen, die sich vom allgemeinen Gesundheitstrend eher absetzen wollen:

„Die Zunahme steht in direktem Zusammenhang mit dem Auflehnen gegen Regeln und Vorschriften – insbesondere im Kontext der Pandemie. Rauchen wird zum Flirt mit dem Risiko, zur Rebellion und zum Freiheitsgefühl in einer Gesellschaft, in der sich immer mehr um Saftkuren, Vitaminpillen und den herabschauenden Hund dreht.“
Kim Haußer
Consultant, Trendbüro – Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel GmbH

Der Entzug macht vielen Rauchern den Ausstieg schwer. „Entzugserscheinungen nach dem Rauchstopp kommen sehr häufig vor und sind für Raucher ein wichtiges Hindernis beim Aufhören“, erklärt Dr. Alexander Rupp, Lungenfacharzt aus Stuttgart. Um zu verstehen, woran das liegt, ist es wichtig, die Zusammensetzung und Wirkungsweise von Zigaretten zu kennen.

8000 chemische Stoffe im Rauch einer Zigarette

In einer Zigarette stecken über 600 verschiedene Zusatzstoffe von Kakao bis Menthol. Letzteres hat einen kühlenden Effekt auf der Schleimhaut und kann den Einstieg erleichtern. Weiterhin können durch hohe Temperaturen in der Glut der Zigarette neue chemische Verbindungen entstehen, die giftig und krebserregend sind: So können im Rauch der Zigarette weit über 8000 chemische Stoffe nachgewiesen werden.

Wie funktioniert das Nervengift Nikotin?

Eine Zigarette enthält bis zu 13 mg Nikotin, davon werden beim Rauchen zwischen einem und zwei mg aufgenommen. Bei rund 20 Zigaretten täglich wären das zwischen 20 und 40 mg des Nervengifts. Nikotin erreicht innerhalb von etwa zehn Sekunden nach dem Einatmen das Gehirn. Dort entfaltet es seine Wirkung, indem es Dopamin und Serotonin freisetzt, welche das Wohlgefühl und Glückserlebnisse auslösen. Daneben bewirkt Nikotin durch die Ausschüttung weiterer (Boten-)Stoffe Wachheit und eine Steigerung der Aufmerksamkeit.

Nachdem es seine Wirkung entfaltet hat, wird es relativ schnell über die Leber abgebaut. Bereits in dieser Zeit entwickelt sich ein erneutes Rauchverlangen, um das gewünschte Glücksgefühl zu erreichen. Innerhalb kurzer Zeit gewöhnt sich der Körper an das Nikotin, das auch in den Zucker- und Fettstoffwechsel eingreift.

Außerdem wird die Aktivität des Rauchens als positiv wahrgenommen und mit bestimmten Situationen in Verbindung gebracht. Sobald aber die Rezeptoren nicht mehr ausreichend belegt sind, weildie nächste Zigarette fehlt, können Entzugssymptome wie innere Unruhe, depressive Stimmung, Schlafstörungen und Müdigkeit auftauchen. Aber, so Lungenfacharzt Alexander Rupp:

„Jeder kann den Rauchstopp meistern, eine gute Vorbereitung ist dabei jedoch ein wichtiger Faktor.“
Alexander Rupp
Lungenfacharzt aus Stuttgart

Rauchausstieg kein Königsweg, aber spannende Angebote

Unter https://www.die-ik.de/diagnosenorddeutsch-rauch-entwoehnung#c9209 lesen Sie, was es für einen erfolgreichen Ausstieg aus dem Rauchen zu beachten gibt und wie der Kooperationspartner der IKK – Die Innovationskasse NichtraucherHelden.de dabei unterstützen kann. Dieser Beitrag ist im Rahmen des Projekts #DiagnoseNorddeutsch entstanden, hier behandelt die IKK – Die Innovationskasse unterschiedliche Gesundheitsthemen.