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Interaktive Vorlesen Besser keine Monologe

Von SVZ | 18.12.2013, 11:25 Uhr

Beim Vorlesen sind Zwischenfragen wichtig. Dieses interaktive Vorlesen erhöhe nicht nur die Aufmerksamkeit beim Nachwuchs.

Das Kind hat sich eingekuschelt und lauscht, was ihm vorgelesen wird: Viele Eltern lesen die Geschichte nun in einem Rutsch durch. Besser sei es jedoch, sich öfter einmal selbst zu unterbrechen und dem Kind Zwischenfragen zu stellen. Das rät Esther Dopheide von der Stiftung Lesen. Das kann etwa die Aufforderung sein, zu raten, wie die Geschichte enden wird oder eine Detailfrage zu den Figuren. Dieses interaktive Vorlesen erhöhe nicht nur die Aufmerksamkeit beim Nachwuchs, sagte Dopheide anlässlich des gestrigen 10. bundesweiten Vorlesetages. Eltern merkten so auch schnell, ob sie ihre Kinder mit einer Geschichte über- oder unterfordern.