Drei Fragen an den Ortsvorsteher : Zusammenhalt zeichnet Dörfer aus

Kurt Wilke.
Kurt Wilke.

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01. Juni 2016, 09:00 Uhr

Der 67-jährige Seedorfer Kurt Wilke vertritt seinen Heimatort sowie die Dörfer Eldenburg, Moor und Breetz, die sich mit der Gemeindegebietsreform 2003 der Stadt Lenzen anschlossen, von Anfang an als Abgeordneter im dortigen Stadtparlament. Im Interview spricht der stellvertretende Lenzener Bürgermeister über die Besonderheiten der Region.

Was zeichnet die vier Lenzener Gemeindeteile aus?
Kurt Wilke: In erster Linie der Zusammenhalt. Alle vier Orte sind sehr eng miteinander verwurzelt. Die ortsansässigen Vereine prägen das Gemeindebild. Ob nun Dorf-, Reit- und Sportverein oder die Feuerwehr: Bei Veranstaltungen wird an einem Strang gezogen.

Was sollte sich ein Besucher in den Gemeinden unbedingt anschauen?
Da wäre zunächst einmal der Quitzowturm und der Speicher mit dem Landwirtschaftsmuseum und die Bücherstube in Eldenburg. Ein Schmuckstück ist auch die frisch sanierte Backsteinkirche in Seedorf aus dem Jahr 1754. Wer will, kann sich auf der Seedorfer Kegelbahn hochkarätigen Sport ansehen. Und dann ist da noch die wunderschöne Landschaft hier an der Löcknitz. Die genießt man bei schönem Wetter am besten im Café Löcknitzterrasse.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?
Ich wünsche mir, dass der Landkreis und die Abgeordneten ihre frühere Position in punkto Kreisgebietsreform beibehalten. Die Kreisgrenzen und Ämter sollten in ihrer jetzigen Form belassen werden. Dadurch wird auch das Ehrenamt hochgehalten, was den Zusammenhalt der Bürger fördert. Zudem wünsche ich mir noch mehr Sportförderung.
 

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