Zurückgeben statt horten

svz.de von
07. März 2013, 09:28 Uhr

Es sind Traum-Zahlen. Und sie wecken Begehrlichkeiten. Je größer das Polster wird, desto lauter wird der Ruf nach Beitragssenkungen, nach einem noch größeren Beitrag des Gesundheitsministers zur allgemeinen Haushaltssanierung und - natürlich - nach Mehrausgaben etwa für Prävention, Arzthonorare oder Krankenhäuser in strukturschwachen Gebieten. Natürlich sind weder der Gesundheitsfonds noch die Krankenkassen Sparkassen, die Beitragsgeld horten sollten. Setzt sich die positive Entwicklung fort, haben die Beitragszahler allerspätestens Ende des Jahres das Recht auf eine weitere spürbare Entlastung. Doch sollte man dabei auch nichts übers Ziel hinausschießen. So gut die Zeiten für die Kassen auch sein mögen; es kommen auch wieder schlechtere. Das ist auch angesichts der Begehrlichkeiten zu beachten. Bevor noch mehr Beitragsmittel in den Bundeshaushalt zu schließen, sollte man das Geld lieber den Versicherten zurückgeben.

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