Zum Fest der Liebe Familientragödien statt Harmonie

svz.de von
27. Dezember 2013, 00:34 Uhr

Alle Jahre wieder - das Fest der Liebe endete mancherorts in Deutschland in Tragödien. So fand eine Frau in Gütersloh ihre Mutter und ihren Onkel am Ersten Weihnachtsfeiertag tot in deren Haus. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Die Leichen der 74-jährigen pensionierten Ärztin und ihres 77 Jahre alten Bruders wiesen erhebliche, tödliche Verletzungen auf, erklärte die Polizei, die aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst keine weiteren Details nennen wollte. Die Fahnder sprachen von einem Kapitaldelikt.

Bei einem Familienstreit in Wolfsburg ist am Heiligabend ein 45-Jähriger erstochen worden. Der Mann hatte mit seiner 55 Jahre alten Lebensgefährtin, deren 33-jährigem Sohn und einem Bekannten den Festtag verbracht, so die Polizei. Der Sohn steht unter dringendem Tatverdacht und wurde festgenommen. Die Beamten stellten ein Küchenmesser als mögliche Tatwaffe sicher.

Mit einer Massenschlägerei endete die gemeinsame Weihnachtsfeier zweier Großfamilien im hessischen Dietzenbach. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt. Sechs Männer und zwei Frauen wurden in Gewahrsam genommen.

Die Hamburger Polizei nahm in der Nacht zu Donnerstag eine 31 Jahre alte Frau fest, die ihren ehemaligen Lebensgefährten erstochen haben soll. Sie wird verdächtigt, den 23-Jährigen nach einem Streit am Mittwoch auf offener Straße niedergestochen zu haben.

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